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Papstwahl Benedikt XVI.: Zukunft im Verborgenen

Einen Tag nach seiner letzten grossen Zeremonie im Petersdom ist Papst Benedikt XVI. auch von römischen Priestern mit langem Applaus gefeiert worden. Der Papst kündigte bei dem Treffen an, der Welt nach seinem Rücktritt zwar verborgen zu bleiben, «im Gebet» aber nah an seiner Kirche zu sein.

Papst mit einem Kreuz in der Hand, er steht gebückt.
Legende: Er geht mit wehenden Fahnen: Papst Benedikt XVI. konnte sich auch von den römischen Priestern feiern lassen. keystone

«Auch wenn ich mich nun zurückziehe, bin ich im Gebet immer nah bei euch und ihr werdet immer nah bei mir sein, selbst wenn ich für die Welt verborgen bleibe», sagte Benedikt XVI. im Vatikan.

Zwei Wochen vor dem Ende seiner Amtszeit sprach er mit den Geistlichen in der vatikanischen Audienzhalle auch über seine Erfahrungen beim Zweiten Vatikanischen Konzil vor rund 50 Jahren.

Auf die Gründe für seinen Rücktritt ging der 85jährige hingegen nicht weiter ein. «Ich danke Euch, danke für Eure Zuneigung, für die grosse Liebe für den Papst», so Benedikt. Nach der Veranstaltung gab es einige «Viva il papa»-Rufe für das scheidende Oberhaupt der katholischen Kirche.

Hunderte Priester waren gekommen, um Benedikt vor dem Ende seiner Amtszeit noch einmal zu treffen. Die Audienzhalle nahe dem Petersdom war wie bei der Generalaudienz am Vortag prall gefüllt. «Wir verbergen nicht, dass sich bei uns viele Gefühle vermischen: Traurigkeit und Respekt, Bewunderung und Bedauern, Zuneigung und Stolz», sagte Kardinalvikar Agostino Vallini.

Legende: Video „Betet für mich und den künftigen Papst“ abspielen. Laufzeit 0:22 Minuten.
Aus Tagesschau vom 13.02.2013.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Christlich,aber nicht katholisch erzogen,glaube ich,dass einStatthalterGottes auf Erden,Pflicht habe,uns mitzuteilen,dass die Erde des Herrn sei+was in ihr ist+das ganzeErdreich+was auf ihm wohnet+dassSchöpfung NIEMALS höher sein könne als ihr Schöpfer.Bevor wir unserenFlug antreten,werden wir erkennen,dass uns letztendlich nurGlaube,Liebe(Barmherzigkeit)+Hoffnung übrigbleiben.CHRISTUS ABER SPRICHT:WER AN MICH GLAUBT,DER WIRD nicht STERBEN.Darum erheben wir unsere leeren Hände zu ihm.
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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Inhaber derSchlüsselgewalt ist nurWächter,Mahner+Warner.Deshalb wird erNIEden Leuten nach dem Munde reden, um die Bänke wieder zu füllen. Paulus schreibt im 1. Korinther 14, 34: IN ALLEN GEMEINDEN DER HEILIGEN, LASSET DIE FRAUEN SCHWEIGEN IN DER GEMEINDE. Zölibat wird aber im Neuen Testament nirgends verlangt, weshalb neuer Papst nur hier nachgeben könnte. Hätte aber nach 500-jährigen Prophezeiungen Benedikt XVI eigentlich nicht der letzte Papst sein sollen und sein Name PETRUS?
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