Papst unterstützt Proteste gegen Homo-Ehe in Mexiko

Für viele Katholiken gilt Papst Franziskus mit seiner volksnahen Art als Hoffnungsträger, um die katholische Kirche zu modernisieren. Doch mag der aktuelle Stellvertreter Gottes auf Erden auch moderner daherkommen als seine Vorgänger, kennt auch er seine ideologischen Grenzen – wie sich jetzt zeigt.

Papst Franziskus hat den Protesten gegen eine geplante Einführung der Homo-Ehe in Mexiko seine Unterstützung zugesagt. «Ich schliesse mich den mexikanischen Bischöfen an, die den Einsatz der Kirche und der bürgerlichen Gesellschaft für die Familie und das Leben unterstützen», sagte das katholische Kirchenoberhaupt beim Angelus-Gebet auf dem Petersplatz.

«Das erfordert in diesen Zeiten besondere pastorale und kulturelle Aufmerksamkeit überall in der Welt», ergänzte er. Zehntausende Menschen hatten am Samstag in Mexiko-Stadt gegen die Homo-Ehe protestiert.