Zum Inhalt springen
Inhalt

Papstwahl Die Welt freut sich mit Argentinien

Glückwünsche und Erwartungen: Die Wahl des ersten Papstes aus Lateinamerika hat ein weltweites Echo ausgelöst. Die Politiker verbanden mit ihren Glückwünschen die Hoffnung auf den erfolgreichen Einsatz des neuen Papstes für Frieden und Menschenrechte.

Legende: Video Internationale Reaktionen auf Papstwahl (Originalton) abspielen. Laufzeit 02:21 Minuten.
Aus News-Clip vom 14.03.2013.

«Ich freue mich auf die Fortführung der Zusammenarbeit zwischen der UNO und dem Vatikan», sagte UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon in New York. «Wir teilen gemeinsame Ziele – vom Einsatz für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Menschenrechte, bis zum Kampf gegen Armut und Hunger, alles wichtige Elemente der nachhaltigen Entwicklung.»

US-Präsident Barack Obama bezeichnete die Wahl des ersten Papstes vom amerikanischen Kontinent als «historischen Tag». Die Entscheidung zeuge von der «Stärke und Vitalität einer Region, die unsere Welt immer mehr beeinflusst», erklärte Obama in Washington.

Ueli Maurer wünscht erfolgreiches Pontifikat

Argentiniens Präsidentin Cristina Kirchner sagte: «Es ist unser Wunsch, dass er, indem er die Führung der Kirche übernimmt, eine fruchtbare Aufgabe erfüllt, die so grosse Verantwortung für die Gerechtigkeit, die Gleichheit, die Brüderlichkeit und den Frieden der Menschheit beinhaltet.»

Auch Bundespräsident Ueli Maurer wünschte dem Papst ein erfolgreiches Pontifikat. Die Schweiz und der Heilige Stuhl teilten ihre Verpflichtung für den Frieden, für Gerechtigkeit, Toleranz, religiöse Freiheit und Menschenwürde.

EU-Kommissionschef José Manuel Barroso und EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy wünschten Franziskus «ein langes und gesegnetes Pontifikat, das der katholischen Kirche erlauben wird, die Grundrechte des Friedens, der Solidarität und der Menschenwürde zu verteidigen und zu fördern».

Frankreichs Präsident François Hollande übermittelte dem Papst die besten Wünsche, um sich den Herausforderungen der heutigen Welt zu stellen. Frankreich werde den vertrauensvollen Dialog mit dem Heiligen Stuhl fortsetzen. Dies werde «im Dienst von Frieden, Gerechtigkeit, Solidarität und der Menschenwürde» geschehen, schrieb Hollande nach Angaben des Élysée-Palastes.

Juden hoffen auf Papst des Dialogs

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas lud ihn zu einem Besuch in Bethlehem, dem Geburtsort von Jesus Christus, südlich von Jerusalem ein. Zugleich äusserte Abbas die Hoffnung, Franziskus möge sich für Frieden im Heiligen Land einsetzen, hiess es in einer Mitteilung.

Der Jüdische Weltkongress in New York drückte seine Hoffnung aus, die «engen Beziehungen weiterzuführen, die zwischen katholischer Kirche und Juden in den vergangenen zwei Jahrzehnten geschaffen wurden», erklärte Ronald S. Lauder. Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses äusserte sich überzeugt, dass der neue Papst ein Mann des Dialogs bleibe.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Aufgrund seiner sympathischen, unkonventionellen Begrüssung scheint es mir schon etwas verfrüht, den neuen Papst zu charakterisieren. Ich fand ihn eher etwas unbeholfen: Er stand lange "polzgerade" da, mit gesenkten Armen und fast starrer, aber freundlicher Mine, verzog kaum den Mund zum Lachen, währenddem das Volk auf dem Platz ihm zujubelte. Vom Südländer aus Argentinien hätte ich viel mehr Winke, Winke oder gar Handküsschen in die Volksmenge erwartet.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen