Zum Inhalt springen

International Parlamentarier prügelt ukrainischen TV-Chef aus dem Amt

Ein Ukrainischer Abgeordneter von der rechtspopulistischen Partei Swoboda dringt mit Helfern ins Büro des Staats-TV-Chefs ein. In den ersten Minuten werden die Wortgefechte immer aggressiver. Dann zwingt der Abgeordnete den TV-Chef mit Prügel zum Rücktritt.

Legende: Video Ukrainischer Rechtspopulist zwingt TV-Chef zum Rücktritt (unkomm.) abspielen. Laufzeit 00:28 Minuten.
Aus News-Clip vom 19.03.2014.

Igor Miroschnitschenko von der rechtspopulistischen Partei Swoboda (Freiheit) dringt mit mindestens fünf Handlangern im Büro des Chefs des ukrainischen Staatsfernsehens ein. Sie beschimpfen Alexander Pantelejmonow während Minuten. Schliesslich wird Miroschnitschenko handgreiflich. Bis der Senderchef eine Rücktrittserklärung unterzeichnet.

Hintergrund ist die Ausstrahlung von Wladimir Putins Rede am Dienstag über den Beitritt der Krim zu Russland. Der Rechtspopulist werfen Pantelejmonow vor, damit russische Propaganda verbreitet zu haben.

Miroschnitschenko ist ausgerechnet Mitglied des Parlamentsausschusses für Pressefreiheit. Seine Partei Swoboda stellt zudem vier Minister in der Übergangsregierung.

Präsidentschaftskandidat Vitali Klitschko forderte, dem Abgeordneten sein Mandat abzuerkennen. Auch Amnesty International äusserte scharfe Kritik.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Mattheo Steiner, Zürich
    Die Welt soll nur sehen, was für Leute die USA, die EU und die NATO in der Ukraine unterstützt haben und weiters als legitime Regierung der Ukraine ansehen. Wenn es dient, sind die USA, die EU und die NATO auch gewillt, mit Neonazis zu kollaborieren, Hauptsache es dient ihrem Ziel. Nun erkennt nun auch der letzte Trottel, wie verlogen rücksichtslos und brutal dieses Teufel-Trio ist. Selber schon unzähliges Leid durch selbstinszenierte Kriege in die Welt gebracht, verurteilen nun aber Putin...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Paul Soltermann, Fuqing
    Der Vorfall zeigt wie der Zerfall einer Staatsordnung seinen Lauf nimmt: Aus naheliegenden Grueden hatte man nicht den Mumm eine ganze Serie von gemeinen Morden aufzuklaeren, laesst einen Boxer-Star die Strassenarbeit verrichten und verliert nun zusehends die Kontrolle an Extremisten. Ich frage mich, wie der Westen fuer Solches nun auch wieder dem Putin die Schuld zuschieben will.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Nina Meier, Wollishofen
    Nur falls sich jemand noch gefragt hat, obs denn auch "rechte Chaoten" gibt, oder nur die linken, von denen man ständig hört. Man kann jetzt selber entscheiden, ob man schlimmer findet, dass eine Person entführt und gefoltert wird, oder ob eine Schaufensterscheibe kaputt geht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Parick Vögelin, Basel
      Das zeit doch klar das de reche Rand immer negiert und verharmlost worden ist und jetzt wird Europa De Rechnung präsentiert und in der Schweiz wird das genau gemacht und da sage ich klar wehret den Anfänge
      Ablehnen den Kommentar ablehnen