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International Plante Attentäter-Paar weitere Anschläge?

Nach der Schiesserei mit 14 Toten im kalifornischen San Bernardino haben die Ermittler zwölf Rohrbomben im Haus der mutmasslichen Schützen gefunden. Dazu fanden die Behörden Werkzeuge zum Bombenbau. Das Tatmotiv liegt aber noch immer im Dunkeln.

Legende: Video Schiesserei in San Bernardino abspielen. Laufzeit 1:31 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.12.2015.

Die beiden Angreifer in San Bernardino hatten sich mit Tausenden Schuss Munition sowie Rohrbomben möglicherweise für weitere Attacken gerüstet.

Allein in der Wohnung der Täter fanden Ermittler zwölf Rohrbomben und mehr als 4500 Schuss Munition für Sturmgewehre, Pistolen und langläufige Waffen, wie Polizeichef Jarrod Burguan sagte.

Sie hätten Hunderte Werkzeuge besessen, um weitere Sprengsätze zu bauen. Der 28-Jährige und seine 27-jährige Frau seien «eindeutig» zu weiteren Angriffen fähig und ausgerüstet gewesen.

Tatmotiv noch unklar

Die Zahl der Verletzten korrigierte Burguan nach der Bluttat vom Mittwoch von 17 auf 21. Mindestens zwei davon schwebten nach Angaben des Spitals noch in Lebensgefahr. Auch ein zweiter Polizist sei verletzt worden, sagte Burguan, beide seien aber auf dem Weg der Besserung. Die Zahl der Getöteten bezifferte er mit 14.

Über das Motiv der Täter herrsche weiter Unklarheit. Die Tat sei aber eindeutig geplant worden, sagte FBI-Ermittler David Bowdich. Die beiden hätten eine «Mission» gehabt.

US-Präsident Barack Obama hatte zuvor sowohl einen terroristischen Hintergrund als auch ein Streit am Arbeitsplatz als mögliche Motive genannt. Es müsse aber weiter ermittelt werden.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Lutz Bernhardt (lb)
    Ein Freund - aus der unmittelbaren Nachbarschaft von San Bernadino - hat mich informiert dass es ein islamistischer Terroranschlag war. Der Täter war Moslem und hatte seine Frau, die Mittäterin, zwei Jahre zuvor aus Saudi-Arabien nach Kalifornien geholt.
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  • Kommentar von Walter Wieser (Walt)
    Es war klar ein "act of terrorism". Aber die US Regierung tut sich schwer mit dieser Tatsache. Wie schon andere Vorfaelle dieser Art moechte man die schreckliche Tat einfach als "normale" Kriminalitaet abtun. Das war schon in Fort Hood so, in Boston und so weiter. Aber was nicht sein darf, darf nicht sein. Unter Obama existiert Terrorismus halt eben nicht. Koennte seinem Image schaden. Und so steht die naechste Schiesserei schon vor der Tuere mit der Bezeichnung "workplace violence".
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  • Kommentar von Luca Golini (LucaZH)
    Kalifornien hat die Härtesten Waffengesetze der USA, Sturmgewehre, und andere schwere Waffen sind dort VERBOTEN, genau wie in Frankreich Waffen VERBOTEN sind. Lieber Herr Obama, Kriminelle bekommen immer Waffen, dafür braucht man dem normalem US Volk nicht die Waffen wegnehmen, genau wie man dem Schweizer seine 2,2 Millionen Waffen nicht nehmen darf. Zumal 2/3 Waffentote in Amerika Selbstmorde sind, und die Morde Gangster, die andere Gangster erschiessen (Bandenkriminalität).
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    1. Antwort von Nikolas Wirz (nwirz)
      Ich hätte es selbst nicht besser formulieren können. Ich bin froh, dass es noch Menschen wie Sie gibt, welche sich nicht durch emotionale Argumente leiten lassen. Das Problem sind nämlich nicht die Millionen von legalen, verantwortungsvollen Waffenbesitzer, sondern ein paar wenige Kriminelle. So zeigen Kriminalstatistiken des FBI sogar, dass die Chance Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden, je kleiner wird, desto mehr legale Waffen es an einem Ort(zumindest in den USA) gibt.
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    2. Antwort von Matthias Preisig (Matthias)
      @nwirz: Bitte um Quelle für Ihre Behauptung. In der Zwischenzeit können Sie hier nachlesen, dass wahrscheinlich eher das Gegenteil Ihrer Behauptung zutrifft: https://www.vpc.org/press/website-documents-recent-murders-suicides-by-concealed-carry-permit-holders/
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    3. Antwort von Nikolas Wirz (nwirz)
      Sehr geehrter Herr Preisig, was sind denn bitte Ihre Quellen? Auf der von Ihnen angegebene Seite stehen nämlich keine Quellen. Meine Quellen sind die offiziellen FBI Statistiken aus dem Jahr 2014. Abgesehen davon macht Ihr Artikel keine Unterscheidung zwischen Suiziden und Verbrechen.
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    4. Antwort von Matthias Preisig (Matthias)
      Die Quellen sind vermerkt. FBI Statistiken? Welche?
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