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Nach dem G20-Gipfel Polizei zieht Bilanz – Steinmeier verteidigt Wahl Hamburgs

Wer Hamburg als Gipfel-Standort kritisiere, mache es sich zu leicht, sagt der deutsche Bundespräsident.

Legende: Video Bundespräsident Steinmeier besucht Hamburg abspielen. Laufzeit 01:23 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 09.07.2017.
  • Im Rahmen des Polizeieinsatzes rund um den G20-Gipfel in Hamburg sind nach Polizeiangaben ingesamt 476 Beamte verletzt worden.
  • Es seien 186 Menschen vorläufig festgenommen und 225 Menschen in Gewahrsam genommen worden.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) stärt in der Standortfrage Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz den Rücken.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat die Auswahl Hamburgs als G20-Standort zuvor trotz der Krawalle mit Hunderten Verletzten vehement verteidigt. Ihn mache besorgt, «dass allzu viele den scheinbar leichten Ausweg gehen wollen und sagen: Warum müssen denn solche Konferenzen eigentlich in Deutschland stattfinden?», sagte er am Sonntag beim Besuch bei Einsatzkräften und Betroffenen mit Bürgermeister Olaf Scholz (SPD). Der frühere Aussenminister stellte sich damit mitten im Wahlkampf gegen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und Aussenminister Sigmar Gabriel (SPD).

Bürgermeister Scholz: «heldenhafter Einsatz»

Der wegen der Ausschreitungen unter Druck stehende Scholz sprach von einem «heldenhaften Einsatz» der Sicherheitskräfte. Er wies jede Kritik an der Polizeitaktik zurück. Steinmeier und Scholz trafen Anwohner in einer Polizeistation am Rande des von den Krawallen am meisten betroffenen Stadtviertels.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Es gibt bekanntlich einige "erlebnisorientierte Jugendliche" jedes Alters in Europa, die ihre Urlaubstage gerne für solche Events nutzen. Egal ob Fussball-WM oder G20. Da prügelt halt auch mal ein Bankangestellter einen französischen Polizisten (Daniel Nivel) in den Rollstuhl. Diesen Leuten ist der Inhalt der Veranstaltungen völlig egal. Diese interessieren sich weder für die Ergebnisse einer WM, noch für die eines politischen Gipfeltreffens. Alles Fälle für die Psychiatrie.
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  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Nur das Resultat zählt und das ist erschreckend. Hamburg als Tagungsort auszuwählen war naiv. Eine Weltstadt liess sich terrorisieren und es entstanden Millionenschäden. Wenn Politiker grossmäulig sagen, dass man Terroristen nicht nachgeben wolle, so sollen sie beweisen dass es möglich ist.
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  • Kommentar von Peter Mueller (Elbrus)
    Das inkompetente "Gelabber" von Frank Steinmeier will niemand mehr hören. Fakt ist, dass die Hamburger Polizei - Hamburg als Veranstaltungsort als vollkommen ungeeignet definiert hat. Die Veranstaltung im 45 Jahre alten Kongresszentrum welches jetzt totalsaniert wird. Punkt 2 - Der Deutschen Regierung fehlt ein Veranstaltungsort gehobener Klasse. Der Petersberg in Bonn wurde ohne Not 1999 freigegeben. Dort war man unter sich. Sicherheitstechnisch optimal.
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