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International Polizeiaktion gegen Flüchtlinge: Hafen in Calais lahmgelegt

Am Rande einer Kundgebung gegen die Zustände im berüchtigten «Dschungel»-Lager im nordfranzösischen Calais ist es rund 50 Flüchtlingen gelungen, auf eine Fähre vorzudringen. Der Hafenbetrieb wurde daraufhin vorübergehend eingestellt.

Legende: Video Polizeieinsatz in Calais abspielen. Laufzeit 0:19 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 24.01.2016.

Die 50 Flüchtlinge wurden in einem mehrstündigen Polizeieinsatz alle von Bord der «Spirit of Britain» geholt, wie die Behörden mitteilten. 24 von ihnen wurden verhaftet.
Der Hafenbetrieb in Calais wurde wegen des Vorfalls eingestellt, am Abend jedoch wieder aufgenommen. Die Polizei war nach offiziellen Angaben mit etwa 80 Beamten im Einsatz und brauchte etwa drei Stunden, um der Lage Herr zu werden.

Tausende Flüchtlinge unter erbärmlichsten Bedingungen

Rund 2000 Menschen hatten am Nachmittag friedlich gegen die Zustände in dem Flüchtlingslager protestiert. Sie forderten «einen würdigen Aufenthalt» für die Flüchtlinge. Aus der Menge drangen bis zu 150 Menschen auf das Hafengelände vor.

In dem Lager sitzen unter erbärmlichsten Bedingungen tausende Flüchtlinge fest, die nach Grossbritannien wollen. Sie versuchen immer wieder, auf Fähren oder in Züge zu gelangen, was aber nur äusserst selten gelingt.

7 Kommentare

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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Mit den illegalen Flüchtlingen und besonders den Asylsuchenden aus nicht Kriegsländern braucht man doch gewiss kein Erbarmen zu haben, wenn sie unter erbärmlichen Zuständen ausharren müssen (wollen). Daheim ginge es ihnen hundertmal besser. Zur Erinnerung: Für Hausfriedensbruch wird man be3straft. Was aber die Flüchtlinge begehen, wenn sie sich unflätig benehmen, ist STAATSfriedensbruch.
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Es geht so nicht! Der Rechtsstaat darf sich nicht erpressen lassen, weder von illegalen Migranten, noch von linken Bürgerminderheiten, noch von der Presse und nicht von NGOs. Die beklagten "erbärmlichsten Bedingungen" sind den Migranten selber zuzuschreiben. Einmal, weil sie hier sich illegal aufhalten, dann, weil sie (wie berichtet) die vom Steuerzahler zur Verfügung gestellten Container ablehnen (Fingerabdruckzugang!) und (wiederum illegal) Zugang nach GB erzwingen wollen.
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Diese "Flüchtlinge" sind Kriminelle, und als Krimineller darf man keinen Schmusekurs von der Polizei erwarten. Und die wollen nach England, warum? Wären diese "Flüchtlinge" tatsächlich vor einem Krieg geflohen, dann sind sie in Frankreich ebenfalls sicher und hätten Anrecht auf Asyl. Da es sich aber nicht um Flüchtlinge handelt, dürften die höheren Sozialleistungen England attraktiver machen.
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