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Spanien trauert Presseschau: «Terrorismus sucht sich seine Feinde bewusst aus»

Legende: Audio Spanische Zeitungen über die Anschläge abspielen. Laufzeit 02:35 Minuten.
02:35 min, aus SRF 4 News aktuell vom 18.08.2017.

El País: «Ein Schlag gegen eine berühmte, dynamische und kosmopolitische Stadt»

«Terrorismus sucht sich seine Feinde bewusst aus und hat dieses Mal eine Stadt ausgewählt, die wie keine andere den Geist von Offenheit, Demokratie und Pluralität repräsentiert, den dieser Radikalismus beenden will. Der Angriff, der an diesem Donnerstag das Herz von Barcelona erschüttert hat, ist ein Schlag gegen eine berühmte, dynamische und kosmopolitische Stadt, die Millionen Menschen aus aller Welt lieben und jedes Jahr besuchen und ein wirtschaftlicher und kultureller Motor ersten Ranges in Europa und im Mittelmeerraum ist. Aber auch gegen ein Land – Spanien – das seit dem schmerzhaften 11. März 2004 einen unermüdlichen Kampf gegen den Terrorismus führt, und einen Kontinent – Europa – der zur Frontlinie für den extremistischen Islam geworden ist, der dessen Werten zerstören möchte.»

El Mundo: «Dschihadismus ist zweifelslos die grösste Gefahr für Frieden und Sicherheit»

«Der Terrorangriff gestern vom Islamischen Staat in der Mitte von Barcelona zeigt, dass Dschihadismus zweifelslos die grösste Gefahr für Frieden und Sicherheit in der Welt ist. Die Attentäter haben gestern in unserem Land etwas getan, was sie auch in jedem anderen Land hätten tun können: Sie zeigten, dass ihr heiliger Krieg ohne Unterlass ist, ihr Dschihad, gegen alle jene Nationen, die sie als Ungläubige ansehen (...)»

La Vanguardia: «Katalonien war schon immer ein Land des Friedens und des Willkommens»

«Trotz des Schmerzes, der Wut und der Machtlosigkeit müssen wir uns bemühen, die für die Kultur Europas und Barcelonas typischen Werte von Offenheit und Integration zu erhalten, wie gestern vom katalanischen Regierungschef und der Bürgermeisterin von Barcelona betont wurde. Katalonien war schon immer ein Land des Friedens und des Willkommens, und nichts sollte das verändern. Doch gleichzeitig müssen wir versuchen, Terrorismus mit einem Höchstmass an Klugheit und grösstmöglicher Zusammenarbeit von Politik, Justiz und Polizei und natürlich auch aller spanischen Regierungen und Sicherheitsorganisationen zu bekämpfen. Die Einigkeit gegenüber dem Terror ist die wichtigste Waffe, um ihn eines Tages zu besiegen (...)»

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26 Kommentare

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  • Kommentar von I. Bürgler (I.Bürgler)
    Und wieder hält sich die muslimische Gemeinschaft inklusive vor allem die Imame geschlossen mit der Verurteilung der Tat ihrer Glaubensbrüder im Hintergrund. Ein klares Zeichen (für die Politiker).
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  • Kommentar von I. Bürgler (I.Bürgler)
    Ja, Spanien hat seit 2004 effektiv einen unermüdlichen Kampf gegen den Terrorismus geführt. Sie haben weiterhin Tausende Glaubensbrüder ins Land gelassen und werden es auch weiterhin tun zum Leidwesen der normalen Bevölkerung. Auch in anderen Ländern Europas (sogar Unterzwang der EU) übrigens auch in der Schweiz wird dieser Kampf gleichermassen (hart) geführt. Wie lange wollen unsere Politiker und die Wirtschaftslobby das noch so weiterführen? Wie lange muss das einfache Volk noch herhalten?
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  • Kommentar von Walter Mathys (wmathy)
    Eine strenge Kontrolle an der Landesgrenze ist immer noch die beste Lösung. Das hat mit Freiheitsentzug nichts zu tun. Die Globalisierung zerstört unsere Freiheiten stetig. Es kann ja nicht sein, dass zehntausende Polizisten täglich absorbiert werden, um Teroristen ausfindig zu machen. Gleichzeitig werden andere Aufgaben vernachlässigt.
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    1. Antwort von Kurt Meier (Kurt3)
      @ Walter Mathys , schön wärs . Was glauben Sie , wenn jeder Grenzübertritt in ein Land kontrolliert würde ? 700'000 jeden Tag allein in der Schweiz? Und das nur in den offiziellen Grenzübergängen. Ich glaube einfach nicht , dass damit kein einziger Terrorist von einer Grenze gehindert wird in ein Land zu reisen .
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    2. Antwort von Walter Mathys (wmathy)
      Herr Kurt Meier, es gibt genug elektronische Mittel, um die Grenzgänger täglich zu kontrollieren. Das Wissen, dass an der Landesgrenze scharfe Kontrollen stattfinden ( s/ Australien oder Kanada) wird sicher seine Wirkung haben.
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