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International Prism: Internetgiganten wollen Daten veröffentlichen

Google, Facebook und Microsoft verlangen mehr Transparenz in der Affäre um die weltweite Datenüberwachung. Sie bitten die US-Regierung darum, die Daten bekannt machen zu dürfen, welche sie den US-Geheimdiensten geliefert haben.

Schriftzug Facebook und Handy
Legende: Facebook gehört zu den neun Internetkonzernen, auf die US-Geheimdienste mit dem Programm Prism zugegriffen haben. Keystone

In der Affäre um die weltweite Datenüberwachung durch US-Geheimdienste haben die Internetkonzerne Google, Facebook und Microsoft die Regierung in Washington zu mehr Transparenz aufgefordert.

Die drei US-Unternehmen baten um die Erlaubnis, den Umfang aller Anfragen nach Nutzerdaten öffentlich machen zu dürfen.

Dies würde zeigen, dass das Unternehmen dem Staat keinen uneingeschränkten Zugang zu den Daten gewähre, erklärte Google. Ähnlich äusserten sich Facebook und Microsoft. Die Veröffentlichung dieser Informationen würden dem Nutzer Klarheit über den Umfang der Datensammlung verschaffen und die Debatte darüber versachlichen.

Neun Internetkonzerne betroffen

Medienberichten zufolge greifen US-Sicherheitsbehörden weltweit direkt auf Millionen Nutzerdaten von neun Internetkonzernen zu. Dies geschehe mit dem Programm Prism. Auch Apple soll betroffen sein. Publik wurde der Zugriff durch die Enthüllungen des IT-Spezialisten Edward Snowden.

Die US-Regierung hat das Programm verteidigt und erklärt, es sei notwendig zum Schutz der nationalen Sicherheit. Die Rechtsgrundlage dafür bildet der Patriot Act. Das in Folge der Anschläge vom 11.September 2001 erlassene Gesetz schränkt die Bürgerrechte in den USA teilweise ein.

 

7 Kommentare

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  • Kommentar von A. Guant, Sunnybeach
    Wenn man bei Windows8 im Gerätemanager das Mikrofon u.die Kamara deaktiviert,dann sollte das Mikrofon damit deaktiviert sein,aber wenn man danach MS Silverlight installiert,dann funktioniert das Mikrofon plötzlich wieder,obschon es im Gerätemanager noch immer als deaktiviert angezeigt wird.Das kann man dann unter Einstellungen imSilverlight deaktivieren,ich weiss zwar immer noch nicht,ob damit das Mikrofon tatsächlich deaktiviert ist.Kamera kann notfalls mit einem Pflaster überklebt werden.
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  • Kommentar von A. Guant, Sunnybeach
    NSA Zugriff:Social-Media,Emails,Fax,Kreditkarten,Fluggesellschaften,Autos, Autovermietung,Banken,Hospitäler,öffentliche WC's.Direkter Online-Zugriff auf Kameras u. Audios von Handy,Laptop,Ö-Überwachungskameras,Smart-TV,Flughäfen/Bahnh., Tankstellen,Tunnels,Autobahnen,Banken,Supermärkte.Überwachungsdrohnen etc.Das Herz für die US-Festnetztelefonüberwachung befindet sich in Israel.
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  • Kommentar von Harry Scheussler, Basel
    Jeder der ein Android- oder iPhone nutzt und sich bei Google oder Apple registriert hat, hat seine Telefonate, SMS und sonstigen Daten zur Spionage freigegeben.
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