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International Promis kämpfen für entführte Mädchen

Seit 25 Tagen werden in Nigeria Hunderte Mädchen vermisst. Sie sind in den Händen brutaler Islamisten. Immer mehr Menschen zeigen sich solidarisch mit der Regierung in Abuja – und bieten Hilfe an. Auch Michelle Obama oder Angelina Jolie beteiligen sich an einer Internetkampagne.

Auch Michelle Obama engagiert sich

Das Schicksal von über 200 in Nigeria verschleppten Schülerinnen bewegt die Weltgemeinschaft: Eine über soziale Netzwerke verbreitete Internetkampagne mit dem Titel «#BringBackOurGirls, Link öffnet in einem neuen Fenster» (bringt unsere Mädchen zurück) wird mittlerweile auch von zahlreichen Prominenten unterstützt, darunter die US-Schauspieler Sean Penn, Angelina Jolie und Justin Timberlake, «First Lady» Michelle Obama sowie der pakistanischen Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai.

Im Internet zeigten sie sich mit Schildern, auf denen sie die Befreiung der Jugendlichen fordern. Die Schülerinnen im Alter zwischen 15 und 18 Jahren waren vor über drei Wochen im Bundesstaat Borno in Nordnigeria von Islamisten verschleppt worden. Zu der Tat bekannte sich die Terrorgruppe Boko Haram, die ankündigte, die Geiseln als Sklavinnen zu verkaufen.

Noch keine Spur von den Mädchen

Nachdem sich auch Michelle Obama solidarisch mit den Entführten zeigte und ein Pappschild mit dem Hashtag in die Kamera hielt, wurde dieser eine Million Mal im Internetdienst Twitter geteilt. Die Ehefrau von US-Präsident Barack Obama schrieb dazu: «Wir beten für die vermissten Nigerianerinnen und ihre Familien. Es ist Zeit: Bringt unsere Mädchen zurück.»

Auch die Vereinten Nationen und die Menschenrechtsorganisation Amnesty International unterstützen die Kampagne, die eine militärische Intervention fordert, um die Geiseln zu befreien. In vielen Teilen der Welt, darunter in Südafrika, London und New York, zogen in den vergangenen Tagen Tausende in Protestzügen zu den Botschaften Nigerias und forderten, dass die Behörden mehr tun müssen, um die Mädchen zu finden.

Trotz intensiver Suche fehlt von ihnen bisher jede Spur. Geiseln der Boko Haram werden häufig auch sexuell schwer missbraucht. Nach den USA und Grossbritannien boten weitere Länder der Regierung in Abuja ihre Hilfe an, darunter Frankreich, China und Kanada.

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