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International «Psychologische Kriegsführung» mit Christbaum in Korea

Eine riesige südkoreanische Leuchtinstallation in der Form eines Weihnachtsbaums an der Grenze zu Nordkorea hat heftige Proteste des kommunistischen Regimes ausgelöst. Staatliche Medien warfen Südkorea «psychologische Kriegsführung» vor.

Legende: Video Weihnachtsbaum sorgt für Proteste in Nordkorea (unkommentiert) abspielen. Laufzeit 00:26 Minuten.
Aus News-Clip vom 24.12.2012.

Seoul fühle sich als Folge eines erfolgreichen Satellitenstarts in Nordkorea am 12. Dezember allem Anschein nach gedemütigt, hiess es weiter. Das Verteidigungsministerium hatte christlichen Gruppen erlaubt, die Lichter des grossen Stahlturms einzuschalten. Sie sollen bis zum 2. Januar leuchten.

Der Turm steht auf einem Hügel nur wenige Kilometer von der militärisch bewachten Waffenstillstandslinie entfernt. Er kann aus einer nordkoreanischen Grenzstadt gesehen werden. Pjöngjang wirft Südkorea vor, die Menschen in Nordkorea mit der Installation zum Christentum bekehren zu wollen.

Im vergangenen Jahr waren die Lichter ausgeblieben, um einen Konflikt mit Nordkorea kurz nach dem Tod von Ex-Machthaber Kim Jong Il zu vermeiden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Thomas H., Zürich
    Ich glaube kaum, dass sich auch nur ein Nordkoreaner wegen dieser Lichtinstallation zum Christentum bekehren würde. Viel Lärm um Nichts also…
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  • Kommentar von Thomas Käppeli, Guatemala Ciudad
    Das soll ein Christbaum sein? Schaut wie ein Ölbohrtum zum erfolgreichen Anstich einer neuen Ölquelle aus. Dazu kommt mir eine Karikatur in einer lokalen Zeitung vor ca. 10 Jahren zum kitschigen Monster-Christbaum im Zentrum unserer Hauptstadt in den Sinn: "Mihijo, sabes porque celebramos Navidad? Si Papa, el Aniversario de nuestra Cerveceria Gallo." Zu Deutsch: "MeinSohn, weisst du wieso wir Weihnachten feiern? Ja Papa, den Jahrestag unserer Bierbrauerei Gallo." No more comment.
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  • Kommentar von A. Holenstein, Cross'n'Star
    Kein Wort über die grausame Christenverfolgung in Nordkorea... Soll mal einer in Südkorea einen Koran verbrennen, es würde auf allen Kanälen breitgeschlagen...
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    1. Antwort von John Boyd, Meilen
      Der Weihnachtsbaum an sich scheint mir harmlos. Allerdings muss man die religiöse Situation in Südkorea kennen, um zu verstehen, warum Nordkorea so reagiert. In Südkorea sind die fundamentalen Christen auf dem Vormarsch und es gibt Tendenzen, den Säkularstaat auszuhebeln. Daher ist der Gedanke, dass der Staat beginnt zu bekehren zwar übertrieben, aber nicht abwegig.
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