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International Putin: Habe Janukowitsch vor dem sicheren Tod gerettet

Propaganda oder Offenbarung? Wladimir Putin hat erstmals Einzelheiten über die dramatischen Stunden vor der Krimkrise offen gelegt. Der ehemalige ukrainische Präsident Janukowitsch soll dabei dank Hilfe des russischen Militärs aus der Ukraine geflüchtet sein.

Kampfhelikopter steigen in der Dämmerung auf, schwere Panzer durchkämmen das Land, Kriegsschiffe legen an: Das russische Staatsfernsehen untermalt das Propaganda-Video mit spannungsgeladener Musik. Wladimir Putin sitzt währenddessen entspannt in seinem Sessel und gibt dem Moderator Einzelheiten zur Aktion preis.

Nach einer Krisensitzung im Kreml soll er am 23. Februar 2014 gegen 7:00 Uhr befohlen haben: «Wir sind gezwungen, die Arbeit an der Rückkehr der Krim in den Bestand Russlands zu beginnen.»

Nur Stunden vor der Krisensitzung war der ukrainische Präsident Janukowitsch nach prowestlichen Protesten aus Kiew geflohen.

Er hätte, so der Kremlchef, angewiesen, Janukowitsch vor dem «sicheren Tod» zu retten: «Es waren grosskalibrige Maschinengewehre aufgestellt dort, um nicht lange zu sprechen. Wir bereiteten uns vor, ihn über Land, über Wasser oder durch die Luft aus Donezk rauszubringen.»

Krim seit einem Jahr russisch

Nach einem umstrittenen Referendum auf der Krim am 16. März 2014 hatte Putin den Beitritt der Schwarzmeer-Halbinsel zu Russland unterzeichnet. Die Ukraine sieht darin einen Bruch des Völkerrechts.

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115 Kommentare

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  • Kommentar von m.mitulla, wil
    Die verschiedenen Voutube-Viedeos aus "Stimmen des Donbass" erläutern auf eindrückliche Weise, von Betroffenen Menschen, auch von Kindern, das Elend des Krieges. Sie werden von der Regierung in Kiew bombardiert und beschossen, weil ihre Stimmen nicht gehört werden sollen... Bei solchen Vorwürfen sollten diejenigen, welche die "westlichen Werte" wie Meinungsäusserungsfreiheit Menschenrechte so hoch halten mindestens einmal hinhören... nicht wahr die Herren Jazenjuk, Poroschenko, Obama, usw...
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    1. Antwort von Sepp Stark, Bühler
      Igor Girkin hat ja selbst freimütig erzählt dass er das Parlament in Simferopol mit einer kleinen Truppe gestürmt habe, und dass wenn er nicht gewesen Wäre die Menschen im Donbass friedlich leben würden. Die Krym wurde von Russland gestohlen. Im Donbass hat Igor Girkin mit einer kleinen Truppe mit ebenfals total illegalen Machenschaften den Aufstand bewirkt mit der Befugnis Putins. Bald kam Unterstützung durch Urlaubsoldaten mit ihren Plauschfahrzeugen. Wer muss sich denn gegen wen verteidig.
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  • Kommentar von Stanic Drago, Delemont
    In Mariupol steht Firma Asovmash kurz vor Schließung. Dadurch sind 11 000 Arbeitsplätze in Gefahr. Regional Verwalter hat Ergebnislos in Kiew um Hilfe nachgefragt. Mit Schließung von diese Firma, kann Kiew Mariupol verlieren. ANR hofft auf ein Aufstand in Mariupol.
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    1. Antwort von Sepp Stark, Bühler
      Ctanic Drago, 11 000 Arbeitsplätze in Gefahr, ich verstehe sehr gut. Ich sah diese UdSSR Schrottfabriken. Das Kiew nicht hilft begreife ich. Früher oder später wird diese Stadt auch in Schutt und Asche liegen. Russland benötigt ja einen Landweg zur Krym. Ich frage mich wer danach etwas aufbaut. Es wird überall in den "bestzten" Gebieten eine Schreckensherrschaft entstehen. Warum wollen alle wenn sie frei entscheiden könnten nichts mehr zu tun haben mit Russland, warum ??? RUS hat ja nichts !!!
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    2. Antwort von m.mitulla, wil
      @S.Bühler. Russland hat sicher viel Verbesserungspotenzial. Aber sehen Sie sich die Länder an, in denen die USA/ Nato einen Krieg angezettelt haben: Iran (1953) Vietnam, Irak 2x, Afghanistan...immer aufgrund von fadenscheinigen oder gar falschen Beweisen. Was glauben Sie, was diese Länder von den tollen Errungenschaften der US-Amerikaner halten? Die isl. Terrroristen wurden ursprünglich von den USA mit Waffen beliefert, damals waren sie noch die "Guten" (Mudschahedin), weil sie gegen RU kämpften
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    3. Antwort von N.Belg, Luzern
      Sepp Stark Wenn ich fragen darf, Sind sie ein russische Liberale oder stammen aus Westukraine?
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    4. Antwort von H. Bernoulli, Zürich
      @ S. Stark: Der Westen verbreitet ja auch nicht die Bilder des Elendes in Spanien, Griechenland, USA (50 Mio in extremer Armut) sondern im Fernsehen und überall wird ein Bild des Westen vermittelt, welches schwer geschönt ist. Ist auch nicht anders zu erwarten und auch kein Vorwurf. Man soll nur nicht hereinfallen, wie z.B. die nun geschundene Ukraine, die wohl von Beginn weg zu den Verlierern des westlichen Systems gehören wird.
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  • Kommentar von Stanic Drago, Delemont
    Kurze von Tag. Ukraine hat erste gepanzerte Wagen, welche sie von GB bekommen hat in einen Autounfall verloren (Bilder in Internet). Es Würden etwa 70 Stück geliefert (Saxon). Ukrainische Soldaten haben gemeldet, dass sie bereit sind für neue Ofensive. In Zwischenzeit findet Ukrainische Polizei immer mehr Waffen welche aus Kriegsgebiet in andere Regionen geschmuggelt würden. Auf Krim laut Umfrage sind 90% Bewölkerungs zufrieden mit jetzigen Status von Krim.
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