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International Putin hofft auf friedliche Lösung in der Ukraine

Russlands Präsident will weiterhin eine enge Partnerschaft mit der Ukraine. In seiner jährlichen Rede zur Lage der Nation sagte Putin, er zähle darauf, dass Regierung und Opposition in Kiew eine politische Einigung erzielen könnten.

Legende: Video «Offene Worte zu Russlands Wirtschaftsproblemen» abspielen. Laufzeit 1:39 Minuten.
Aus Tagesschau vom 12.12.2013.

Präsident Wladimir Putin hat den Willen Russlands zur Partnerschaft mit der krisengeschüttelten Ukraine bekräftigt. In seiner jährlichen Rede an die Nation sagte Putin, er zähle auf eine friedliche, politische Einigung: «Ich hoffe, dass alle politischen Kräfte es schaffen, eine Lösung zu finden, die im Interesse des ukrainischen Volkes ist und alle Probleme beseitigt, die sich angehäuft haben.»

«Wir zwingen niemandem etwas auf»

Russland versucht seit Jahren, den Nachbarn von den Vorteilen einer postsowjetischen Zollunion und eurasischen Wirtschaftsunion zu überzeugen. «Unser Integrationsprojekt beruht auf Gleichberechtigung, auf echten wirtschaftlichen Interessen», warb Putin bei der live im Staatsfernsehen übertragenen Rede. Und weiter: «Wir zwingen niemandem etwas auf. Aber wenn unsere Freunde den Wunsch zur gemeinsamen Arbeit haben, sind wir bereit.»

Janukowitsch zwischen den Fronten

Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch hatte zuvor angedeutet, Gespräche mit der Opposition über ein mögliches Abkommen mit der EU führen zu wollen. Laut der EU-Aussenbeauftragten Catherine Ashton hatte er erklärt, ein solches Abkommen unterzeichnen zu wollen.

Die EU hatte der Ukraine ein weitreichendes Partnerschaftsabkommen angeboten, das Janukowitsch nach Drohungen Putins vor drei Wochen aber nicht unterzeichnete. Seither wird die Ukraine von Massenprotesten erschüttert, bei denen prowestliche Kräfte für eine Annäherung an die EU demonstrieren. Russland sieht die EU-Ostpolitik dagegen als Bedrohung für seine wirtschaftlichen Interessen.

Keine Supermacht

Putin sagte, Russland strebe nicht die Rolle einer weltweiten Supermacht an: «Wir beabsichtigen nicht, als Supermacht angesehen zu werden, also als globaler oder regionaler Hegemon.» Russland wolle «niemandem belehren, wie er zu leben hat».

8 Kommentare

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  • Kommentar von A. Brunner, Zurich
    Osteuropäische Staaten haben jetzt die historische CHANCE, ihre UNABHANGIGKEIT beizubehalten und klare Kooperationen auf Augenhöhe mit ihren Nachbarn zu erwirken. Das Wichtigste ist mE, dass Jugend und Intelligenz sich für demokratische Reformen ihrer eigenen Strukturen einsetzt. Sie müssen und werden erkennen, dass der Weg in die EU-DIKTATUR, die selbst am Ende ist, und wo ProKopf-Verschuldung, Jugend-Arbeitslosigkeit und Selbstmordrate je Weltspitze sind, für sie KEINE PERSPEKTIVE darstellt.
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  • Kommentar von Hans Knecht, Torny
    Auch wenn ich kein Freund Putins bin; schade dass hier nicht die ganze Rede verlinkt wurde. Die Rede bietet meines Erachtens Diskussionsstoffe zu mehreren gesellschaftlichen Themen.
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  • Kommentar von T. Bischofberger, Brugg
    Aber Herr Putin Nicht so zimperlich. Eine kleines Manöver mit Abstecher in die Ukraine kann doch nicht schaden und erhöht die Moral ihrer maroden Truppe.
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    1. Antwort von Hans Knecht, Brugg
      T. Bischofberger, das Besiegen eines offensichtliche Schwächeren oder Friedfertigen erhöht m.E. nicht die Moral, sondern erhöht eher die Bereitschaft sich noch kranker zu verhalten.
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