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International Rätselhafte Todesfälle in Nigeria

Mehrere Todesfälle gehen bereits auf das Konto einer mysteriösen Erkrankung. Jüngste Untersuchungen legen nahe, dass sie durch Alkoholvergiftungen hervorgerufen worden sind. Das Leiden verläuft meist tödlich. Die Erkrankten sterben binnen 24 Stunden.

Forscher mit Pipette im Labor.
Legende: Laboruntersuchungen wurden mittlerweile von der Weltgesundheitsorganisation auf den Weg gebracht. Keystone

In Nigeria sind innerhalb kurzer Zeit 18 Menschen mit ähnliche Symptomen gestorben. Weitere fünf Menschen sind mit vergleichbaren Krankheitsanzeichen erkrankt. Blutuntersuchungen deuteten auf Alkoholvergiftungen als Ursache hin, sagte der Chef der Gesundheitsbehörde des Bundesstaates Ondo, Dayo Adeyanju, gegenüber den Medien.

Tod binnen eines Tages

Nach Behördenangaben brach die Krankheit Anfang der Woche in der Stadt Ode-Irele im Südosten des Landes aus. Die Betroffenen litten unter Kopfschmerzen, verschwommener Sicht und Bewusstlosigkeit und starben binnen eines Tages.

In Labortests seien zunächst Ebola oder andere bekannte Viren ausgeschlossen worden, sagte ein Sprecher der Regierung von Ondo. Ungeachtet dessen, dass die Zeichen auf Alkoholvergiftungen hindeuteten, mache eine medizinische Spezialeinheit aber vorsichtshalber alle ausfindig, die mit den Verstorbenen Kontakt hatten.

11 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Nach Ebola nun dies !! Wann wird es den ersten Menschen in Europa treffen? Flüchtlingsströme lassen grüssen.
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    1. Antwort von P. Studer, Zug
      "Flüchtlingsströme lassen grüssen" Haben Sie Angst? Ist ein europäisches Leben wertvoller? Sollen die Afrikaner gefälligst auf dem eigenen Kontinent verrecken? WIR Europäer haben die Welt globalisiert, jetzt geht uns auch jedes globale Problem etwas an! Sie wollen nicht an Ebola, H1N1 oder einer anderen Krankheit sterben? Gut, ich auch nicht! Dann werden wir wohl den Menschen 2. Klasse doch helfen müssen, bevor es zu spät ist. Es wird uns Geld kosten. Keine Angst, wir haben weit mehr als genug!
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      @P. Studer: Wir helfen ihnen aber nicht wirklich, indem wir alle hierher holen! Sie gehören dahin, wo ihre Wurzeln sind. Und denke, betreffend humanitärer Pflicht diesen Menschen gegenüber sind wir Schweizer gegenüber anderen Ländern in Europa einsame Spitze!
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    3. Antwort von C. Szabo, Thal
      Der globale Handel (Araber, Europäer als Vorreiter) brachte den Tod durch Krankheiten zu neuen Völker (die Bewohner der "neuen Welt" wurden mehrheitlich UNBEMERKT durch Krankheiten der "alten Welt" dezimiert, nicht durch Gewalt). Dadurch leerten sich gewaltige Gebiete zur "Neubesiedlung". Der Westen entwickelt gerne bewusst "biologische Waffen" zur Bekämpfung von Feinden, wenn auch geheim. Wir sollten uns deshalb mit Beschuldigungen gegen Andere wegen "ein paar toten Westlern" zurückhalten.
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    4. Antwort von Christa Wüstner, Reinach
      Frau Zelger, erst einmal die Laboruntersuchungen auswerten lassen. Die mysteriöse Krankheit könnten auch Vergiftungen sein. Was ich selbst aber merkwürdig finde ist, dass die Weltgesundheitsorganisation diese Laboruntersuchungen schon bei 12 Toten anordnet. Das muss schon länger bekannt sein.
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    5. Antwort von Franz NANNI, Nelspruit SA
      @ P. Studer... ich bewundere Ihre moralische Haltung, auch wenn wir meist weitweitweit auseinanderliegen.. ich bin auch Ihrer Meinung, aber die Hilfe muss vor Ort geschehen.. die Masshaltigkeit allerdings bei uns! Und die Fluechtlingsstroeme machen tatsaechlich ANGST!
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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Die Welt ist ueberbevoelkert.. der Planet Erde krankt am Menschen.. und wie es ist und war.. die Natur hat sich immer zu wehren gewusst.. Wird wieder einen Weg finden, um sich von der Plage Mensch zu befreien, oder wenigsten den "Befall" zu reduzieren. Dann wird die Zeit kommen, wo der Plastik in den Meeren verschwunden, die Wuesten ergruent und die Umweltgifte gebunden sind.. Etwas, das der Mensch haette selber tun koennen.. taete er nur gewollt haben.. mit etwas Masshalten.........
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    1. Antwort von Hans Nauser, Wetzikon
      Die Welt ist nicht überbevölkert - der Reichtum ist nur einseitig verteilt und wir gehen absolut zu verschwenderisch mit unseren Ressourcen um. Wenn wir uns alle einigermassen ökologisch verhalten würden, wäre die momentane Menge an Menschen kein Problem.
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    2. Antwort von Rene Balli, Biel
      Doch, Herr Nauser, auch wenn Sie absolut Recht haben mit der ungleichen Verteilung der Resourcen, ist der Planet gemäss Nachhaltigkeit masslos überbevölkert. Die Herstellung von Nahrungsmittel für 7 Milliarden Menschen ist nur Dank Erdöl (Dünger) und Monokulturen möglich. Bis vor etwa 400 Jahren gab es weltweit etwa eine halbe Milliarde Menschen und diese Zahl soll über eine sehr lange Zeit konstant gewesen sein. Nur die Nachhaltigkeit ist das wirkliche Kriterium auf dieser endlichen Erde!
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    3. Antwort von Heiri Müller, Zürich
      Das Problem ist nicht der Mensch an sich, sondern sein irrsinniger Ressourcenverschleiss. Die Welt ist wenn schon überbeschweint, überberindert, überbehühnert. Milliarden an fühlenden Tieren werden einzig Ressourcen gehalten und geschlachtet. Ihr Verbrauch an Pflanzen, die wir selber essen könnten, ist immens, auch der Wasserverbrauch für die Tierhaltung. Dazu Antibiotika-Missbrauch in der Tierhaltung, der Antibiotika-Resistenzen fördern kann.
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  • Kommentar von M. Roe, Gwatt
    Ist dies schon wieder ein Ei das uns die IS legt.
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