Razzien gegen «NoExpo»-Bewegung

Italienische Sicherheitskräfte haben die Wohnungen von «NoExpo»-Anhängern in Mailand durchsucht. 26 Personen wurden der Staatsanwaltschaft gemeldet.

Teil eines NoExpo-Plakats

Bildlegende: Die Organisation «NoExpo» hat für den 1.Mai mit Plakaten für eine Demonstration in Mailand aufgerufen. SRF

Das Ergebnis einer Razzia gegen Expo-Gegner: Die Polizei meldet sechs Italiener, vier Deutsche und 16 Franzosen der Justiz. Bei den Personen seien Schleudern, Hämmer, Feuerwerkskörper und Tränengasmasken gefunden worden, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa.

Ein Deutscher sei verhaftet worden. Bei ihm seien Materialien gefunden worden, die sich zur Herstellung von Molotow-Cocktails eigneten.Beide Hausdurchsuchungen wurden in einem Stadtteil durchgeführt, in dem Häuser von «anarchistischen Gruppen» besetzt sind.

Am Freitag eröffnet im Mailänder Vorort Rho die Expo 2015. In der Stadt herrsche ab Beginn der Weltausstellung die höchste Alarmbereitschaft, teilte der Sprecher der Mailänder Stadtgemeinde Anfang der Woche mit. 4000 Polizisten wurden zusätzlich als Verstärkung einberufen.