Reality-Show mit tödlichem Ausgang

Eine Reality-Show für den Fernsehsender TF1 endet für zehn Menschen in einer Tragödie. Unter den Opfern des Helikopterunglücks sind auch drei Spitzensportler.

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Reality-Show mit tödlichem Ausgang

1:17 min, aus Tagesschau vom 10.3.2015

Zehn Menschen sind bei der Kollision von zwei Helikoptern im Norden Argentiniens ums Leben gekommen. Sie waren für Dreharbeiten für die französische Reality-Show «Dropped» unterwegs.

Unter den Toten sind die beiden argentinischen Piloten sowie acht Franzosen – darunter auch drei prominente französische Sportler: die Seglerin Florence Arthaud, die Schwimmerin Camille Muffat und der Boxer Alexis Vastine. (Eine Bildergalerie der Sportler finden Sie am Ende des Artikels.) Auch die beiden Piloten sind tot.

«  Sie waren grossartige Athleten, wahre Champions und Vorbilder »

Int. Olympisches Komitee

Die Kollision ereignete sich in der Region Villa Castelli, im bergigen Landesinnern rund 1100 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Buenos Aires.

400 Meter nach dem Start stiessen die beiden Helikopter zusammen, stürzten ab und gingen in Flammen auf. Warum die Helikopter zusammen gestossen sind, ist bisher unklar.

Flaggen beim IOC auf Halbmast

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) würdigte die drei Verstorbenen als «grossartige Athleten, wahre Champions und Vorbilder».

Das IOC kündigte an, die Olympische Flagge im Hauptquartier in Lausanne drei Tage auf Halbmast zu hängen.

Auch Frankreichs Präsident François Hollande und Premierminister Manuel Valls zeigten sich ebenfalls erschüttert.

Auch Schweizerin bei Dreharbeiten dabei

«Dropped» wird von der Produktionsgesellschaft ALP im Auftrag von TF1 an verschiedenen touristischen Orten der Welt produziert. In der Sendung werden ehemalige Spitzensportler für mehrere Tage in einer einsamen Landschaft ausgesetzt. Die Dreharbeiten für die aktuelle Staffel hatten Ende Februar in Ushuaia an der Südspitze des Kontinents begonnen.

Bei den aktuellen Dreharbeiten ist auch die Schweizer Snowboarderin Anne-Flore Marxer mit dabei. Sie sass in keinem der beiden Helikopter und blieb unverletzt.