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Reformplan für die EU Macron und Merkel wollen Nägel mit Köpfen machen

Legende: Video Kanzlerin Merkel bei Emmanuel Macron abspielen. Laufzeit 1:06 Minuten.
Aus Tagesschau vom 16.03.2018.
  • Paris und Berlin wollen die EU gemeinsam wieder auf Kurs bringen.
  • Ein Gipfeltreffen im Juni soll die gemeinsame Marschrichtung konkretisieren.
  • Auf der Traktandenliste stehen Punkte wie etwa eine koordinierte Asylpolitik, der Schutz der Aussengrenze oder eine gemeinsame Afrikastrategie.

Der sozialliberale Macron wartet wegen der fast ein halbes Jahr dauernden Regierungsbildung in Deutschland seit langem darauf, dass der wichtigste EU-Partner Deutschland auf seine Vorschläge reagiert. Er hatte ehrgeizige Vorschläge zur Reform der EU und der Eurozone vorgelegt. Bereits im Dezember hatten Deutschland und Frankreich einen gemeinsamen Vorschlag angekündigt. Zwischen beiden Ländern gibt es offene Streitpunkte, darunter die Schaffung eines Eurofinanzministers und eines Eurozonenhaushalts.

Zum Schutz vor künftigen Finanzkrisen werden in der Europäischen Union derzeit umfassende Reformen diskutiert. Unter anderem soll ein gemeinsames Sicherungssystem für Sparguthaben geschaffen werden, ausserdem soll der Euro-Rettungsschirm ESM mehr Kompetenzen erhalten und zu einem europäischen Währungsfonds ausgebaut werden. Berlin gibt sich in dieser Frage zurückhaltender.

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44 Kommentare

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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Eigentlich geht es Macron darum, dass D solidarisch haftet für die Schulden von F und allen andern EU-Staaten. Eine gemeinsame Arbeitslosenversicherung war auch Thema bei Herrn Macron, wahrscheinlich mit sehr tiefen Zahlungen, überproportional finanziert durch D. Die Jamaika Koalition in D soll angeblich nicht zu stande gekommen sein wegen Macron, respektive Merkel, da sich die FDP diesen Plänen widersetzt hätte. Vergleichen Sie hierzu "Lanz" mit Sinn und Lindner vom 15.03.18.
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  • Kommentar von A. Keller (eyko)
    Sollte Merkel und Marcon nicht erst im eigenen Land aufräumen bevor sie sich wieder mit neuen Reformen und Vorschriften auf die EU-Staaten stürzen? Alters- und Kinderarmut, Rentensicherung, marode Infrastrukturen aufbauen. Seit Jahren stehen die billigen Hähnchenfleisch- und Milch-Exporte zu Dumping-Preisen der EU nach Afrika in der Kritik, weil sie Bauern vorort in die Armut treiben. D exportiert munter weiter, und staunt über die vielen Wirtschaftsflüchtlinge. Merkel fehlt globaler Überblick.
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  • Kommentar von Georg Benad (kreanga)
    Herr Chauvet ich empfehle Ihnen einmal in der Mediathek des ZDF die Sendung von Markus Lanz sich anzuschauen wo der renomierte WirtschatsprofessorHans-Werner Sinn zu Gast war und mit chirugischer Präzision erklärt hat was alles mit Deutschland und der EU schief läuft.Da würde ich als deutscher Staatsbürger nicht mehr ruhig schlafen.Die Medien bekommen da übrigens auch ihr "Fett " weg....
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