Umstrittene Russland-Kontakte Regierung Obama warnte Trump vor Flynn

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«Waren besorgt, dass das Volk getäuscht wurde»

1:42 min, aus Tagesschau am Mittag vom 9.5.2017

  • Die ehemalige US-Justizministerin Sally Yates hat das Weisse Haus nach eigenen Angaben davor gewarnt, dass der nationale Sicherheitsberater Michael Flynn wegen seiner Kontakte zum russischen Botschafter erpressbar sein könnte.
  • Yates äusserte sich vor einem Ausschuss des US-Senats in Washington.

Auch der frühere US-Präsident Barack Obama soll Trump vor der Ernennung Flynns gewarnt haben. Das berichten mehrere US-Medien unter Berufung auf frühere Mitarbeiter Obamas. Bereits zwei Tage nach der Wahl Trumps habe Obama von Flynn abgeraten. Trump berief den Ex-General später aber trotzdem.

Nach knapp einem Monat im Amt trat Flynn am 13. Februar zurück. Er hatte vor seinem Amtsantritt mit dem russischen Botschafter über Sanktionen gegen Moskau gesprochen und später darüber falsche Angaben gemacht.

Donald Trump nannte die Untersuchungen zu mutmasslichen Verbindungen seiner Wahlkampfkampagne zu Russland eine «von Steuerzahlern finanzierte Scharade».