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Resolution des Sicherheitsrats UNO verhängt weitere Sanktionen gegen Nordkorea

  • Der Uno-Sicherheitsrat verhängt weitere Sanktionen gegen Nordkorea.
  • Die Lieferung verschiedener Rohstoffe wird weiter begrenzt.
  • Die Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel.

Das Votum ist einstimmig. Für die wiederholten Raketen- und Atomtests Nordkoreas muss das Land weitere Sanktionen gewärtigen.

Lieferungen von Mineralölerzeugnissen wie Benzin, Diesel und Schweröl an das Land werden mit dem Votum der 15 Ratsmitglieder weiter begrenzt. Statt der ursprünglich ab 1. Januar 2018 erlaubten zwei Millionen Barrel jährlich sind damit nur noch 500'000 Barrel pro Jahr erlaubt.

Gastarbeiter müssen heimkehren

Die Resolution enthält auch ein Exportverbot auf Lebensmittel und landwirtschaftliche Produkte, Maschinen, elektrische Geräte, Erde, Gesteine und Holz sowie auf Schiffe. Anderen Ländern wird untersagt, Industriemaschinen, Transportfahrzeuge, Eisen, Stahl und andere Metalle an Pjöngjang zu verkaufen.

Zudem werden Reiseverbote gegen 16 Einzelpersonen verhängt und deren Vermögen eingefroren. Nordkoreaner, die im Ausland arbeiten und Geld nach Hause schicken, müssen binnen zwölf Monaten in ihre Heimat zurückgeführt werden.

Massive Drohung gegen die USA

Nordkorea hatte Ende November eine Interkontinentalrakete getestet und erklärt, diese könne das Festland der USA erreichen. Das höchste Uno-Gremium hatte erstmals 2006 Sanktionen gegen Nordkorea verhängt und diese zuletzt im September verschärft. Wirkung gezeigt hat bisher keine dieser Strafmassnahmen.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Andrea Esslinger (weiterdenken)
    Und weshalb gibt es keine Sanktionen gegen Israel, des ebenfalls illegal Atomwaffen besitzt?
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  • Kommentar von Philipp Etter (Philipp Etter)
    Dieses idiotische Sanktionsregime führt letztlich höchstens zu einer Eskalation. Wie viele Male hat man die Sanktionen mittlerweile verschärft? Ausser dass sich die Not der Bevölkerung Nordkoreas verschärft und der Regierung beste Gründe für weitere atomare Aufrüstung und interkontinentale Trägerraketen frei Haus geliefert werden, hat sich nichts verändert. Es gibt Situationen in denen das Prinzip "mehr desselben" nicht zu brauchbaren Lösungen führen!!!
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Sind diese Sanktionen nicht auch eine verschlüsselte Drohung gegen China und evtl. Russland die weiterhin NK unterstützen? Ohne China könnte NK kaum überleben. Aber es muss noch andere Länder geben die NK unterstützen. Nur wer ist das?
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    2. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Tröstet euch, da wird beim augenblicklichen Stand der Dinge kein Krieg ausbrechen. Kim will ja selber Ueberleben und das kann er sicher nicht, wenn er, also Kim, selber losschlägt. Trump wird sich auf verbale Entgleisungen konzentrieren und hoffen, dass er das Problem dereinst, wann auch immer, an seinen Nachfolger weitergeben kann.
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