Zum Inhalt springen

Flucht übers Mittelmeer Rettung in letzter Minute

Legende: Video «Rettung in letzter Minute» abspielen. Laufzeit 0:25 Minuten.
Vom 14.07.2017.
  • Die italienische Küstenwache hat ein Video eines Rettungseinsatzes auf dem Mittelmeer veröffentlicht.
  • Es zeigt, wie Flüchtlinge am vergangenen Mittwoch von einem Holzboot panikartig ins Wasser springen. Die Retter versuchen, sie vor dem Ertrinken zu bewahren.

Die vergangenen Tage waren für Küstenwache und private Hilfsorganisationen eine Herausforderung, weil sich derzeit viele Flüchtlinge von Libyen aus auf den Weg in Richtung Europa machen. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa wurden in den vergangenen Tagen rund 7000 Migranten gerettet.

Fast 90'000 Menschen in diesem Jahr

In diesem Jahr kamen bereits knapp 89'000 Flüchtlinge über das Mittelmeer in Italien an – rund ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum. Rund 90 Prozent kommen dabei über Libyen. Nach Angaben von Hilfsorganisationen kamen schätzungsweise 2300 Menschen auf der Flucht ums Leben.

Italien gerät bei der Aufnahme der Menschen zunehmend an seine Grenzen und hat die EU-Staaten wiederholt um Unterstützung gebeten.

Infografik: Flucht über das Mittelmeer

Infografik: Flucht Mittelmeer

58 Kommentare

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Italien wurde durch Brüssel gezwungen, Hotspot-Zentren für Migranten einzurichten. Nun droht Italien damit, 200.000 Reisedokumente auszustellen, da die EU-Staaten sich nicht einig sind, wie diese Migranten zu verteilen sind. Mehr dazu unter: "Zum Reisen innerhalb der EU: Italien droht 200.000 Not-Visa für Migranten auszustellen + Video"
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Dölf Meier (Meier Dölf)
    Thomas Steiner, unsere Nachfahren werden die Opfer der Misere. Wir können kaum einer Milliarde Menschen in Afrika helfen. Punktuell geschieht das bereits durch Hilfsorganisationen. Menschen aus Schwarzafrika bei uns zu integrieren erfordert einen grossen personellen und finanziellen Aufwand der kaum zu ertragen ist. Ich bedaure meine Kinder und Enkel wegen den grossen Probleme die auf sie zukommen werden. Ich nehme an, sie arbeiten für eine Hilfsorganisation.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Arthur Pünter (puenti)
    Schon 90 000 Migranten das Mittelmeer überquert. Italien ist überfordert, das übrige Europa macht nicht mit, Merkel steht momentan im Schatten der Flüchtlingskrise und ist mit Wahlkampf beschäftigt. Wann endlich, wird nicht mehr als Symptombekämpfung vor Libyens Küste gerettet, sondern die Flüchtlinge konsequent nach Libyen zurückgeschafft. Die Mia. besser vor Ort den Flüchtlingen bei der Repatriierung in ihre Herkunftsländer im Auftrag der UNO zukommen lassen. Es fehlt am politischen Willen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen