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Reparatur dauert an Rheintalbahn soll erst im Oktober wieder freigegeben werden

Erst am 7. Oktober sollen wieder Züge auf der europäischen Hauptachse Rheintalbahn fahren.

  • Die für den Personen- und Güterverkehr wichtige Nord-Süd-Hauptstrecke Rheintalbahn soll voraussichtlich erst am 7. Oktober wieder freigegeben werden, teilte die Deutsche Bahn mit.
  • Damit müssen weiterhin bis zu 200 Güterzüge täglich sowie viele Fernverkehrszüge umgeleitet werden.
  • Der 150 Meter lange Tunnelabschnitt wird mit rund 10'000 Kubikmetern Beton gefüllt.

Dann soll eine 120 Meter lange und einen Meter dicke Betonplatte gegossen werden, auf der dann neue Gleise verlegt werden. Die Verfüllung der beschädigten Tunnelröhre soll bis Freitag abgeschlossen sein.

Dabei wird auch die 18 Millionen Euro teure Tunnelbohrmaschine einbetoniert. Alleine der Bau der Bodenplatte werde dann drei Wochen dauern. «Wir sind überzeugt, dass dieser Zeitplan eingehalten wird», sagte der Bahnvorstand für Grossprojekte, Dirk Rompf.

Am 12. August hatte sich ein Betonsegment in der Tunnelröhre verschoben, die nur knapp fünf Meter unter den Gleisen der Rheintalbahn durchführt. Wasser und Erdreich drangen ein. Die Gleise darüber senkten sich ab. Die Bahn stoppte den Zugverkehr. Wie es zu dem Schaden kommen konnte, ist weiter unklar.

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21 Kommentare

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  • Kommentar von Helmut Meier (Helmi)
    Erster Gedanke von mir als Laie: haben die guten Leute versucht Knochen trockenen Sand zu gefrieren ??? Hätte ein wenig Wasser da nicht geholfen ? Aber ich denke das kann nicht sein, da schon jedes klein Kind weiss, dass sich trockener Sand nicht stabilisiern lässt.
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  • Kommentar von Helmut Meier (Helmi)
    Ich durfte den Bau der dritten Röhre vom Belchen ansehen. Da ist eine Schweizerfirma am Werk und ich war zu tiefst beeindruckt. Wegen geologischen Schwierigkeiten, haben sie extra für diesen Tunnel eine Bohrmaschiene gebaut, welche alle Schritte bis zur fertigen Tunelröhre macht. Da gibt es kein Einsacken, oder Wassereinbruch ! Gleich nach dem Bohrkopf werden vorgefertigte Elemente eingebaut stabilisiert und abgedichtet. Da sind eben Profis am Werck, keine Amateure.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Eigenlob stinkt. Ist wohl was ganz anderes, wenn ich Löcher in ein Alpenmassivgestein bohre oder im Rheintal, in dichtestbesiedeltem Gebiet. Natürlich hätte das nicht passieren dürfen, aber jetzt können Sie in der Schweiz zumindest mal sehen, welche Verantwortung und strategische Bedeutung D mit immerhin 9 Anrainerländern hat. Am Rande: Die riesigen Bohrmaschinen wurden, wie ich informiert bin von einem deutschen Unternehmen gebaut wurden + große Beteiligung deutscher Ingenieure und Bauwerker
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    2. Antwort von Falco Kirschbein (GrafKrolock)
      Sie meinen, so wie in Zürich damals 2011?
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    3. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Naja, wenn im eigenen Hinterhof Zigmilliarden ausgeworfen werden, um einen schnurgeraden Tunnel von ueber 50 km fuer fast 300 km/h zu bauen, und erst zu spaet bemerkt wird, dass wegen der Roehrentrennung und des viel zu kleinen Profils der Einzelroehren der Luftstau kaum 200 km/h zulaesst, sagt da ein Esel dem anderen Langohr....
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    4. Antwort von Helmut Meier (Helmi)
      @xyzz: danke gleichfals, ein Bohrkopf, macht noch keine Tunelbohrmaschine. http://www.martiag.ch/de/Pages/Video-Webcams/Videos-Sanierungstunnel-Belchen.aspx
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  • Kommentar von Hans Fürer (Hans F.)
    Meine Gedanken: Wie weit her ist es eigentlich noch mit der deutschen Ingenieurskunst? Oder hat man vielleicht einfach das Unternehmen beauftragt, welches die billigste Offerte vorlegte? Jedenfalls hatten die Ingenieure, welche den Gotthard-Basistunnel so erfolgreich und erst noch vorzeitig ausgeführt haben, weit grössere Probleme zu bewältigen, als so eine sandige Unterführung.
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    1. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Bei staatlichen oder gar militarisierten Bahnen konstruieren oder pruefen wenigstens eigene serioes hoechstkaraetige Ingenieure, dass genuegende Sicherheitsmargen eingehalten werden. Bei AGisierten oder gar ganz privatisierten Bahnen erfogt der Zuschlag an den politisch am besten vernetzten General"unternehmer" zur Grossabsahne und Weitervergabe an Sub- und Subsubunternehmer zum sich im Lohndoemping und in der "Qualitaet" niederschlagenden Billigstpreis....
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