Zum Inhalt springen

Header

Video
Brasiliens Ex-Präsident Lula wieder auf freiem Fuss
Aus News-Clip vom 08.11.2019.
abspielen
Inhalt

Richter haben entschieden Lula da Silva wieder auf freiem Fuss

  • Die brasilianische Justiz hat am Freitag die Freilassung des inhaftierten Ex-Präsidenten Luiz Inácio Lula da Silva angeordnet.
  • Damit gab der Richter am Freitag einem Antrag der Anwälte von Lula statt, wie das Nachrichtenportal G1 berichtete.

Am Donnerstag hatte der Oberste Gerichtshof entschieden, dass der in erster und zweiter Instanz verurteilte Straftäter bis zur Ausschöpfung aller möglichen Rechtsmittel auf freiem Fuss bleiben dürfen. Damit machten die Richter den Weg frei für die Freilassung von Tausenden Verurteilten, darunter auch Lula.

Grösster Korruptionsskandal Lateinamerikas

Wegen Korruption verbüsst der frühere Staatschef derzeit eine achtjährige Freiheitsstrafe. Er soll von einem Bauunternehmen die Renovierung eines Luxus-Appartements angenommen haben. Lula dementiert die Anschuldigungen und spricht von einer politischen Verschwörung gegen ihn.

Im Zuge der Ermittlungen zum grössten Korruptionsskandal Lateinamerikas, «Lava Jato» (Autowäscherei), um den halbstaatlichen Ölkonzern Petrobras, wird in Brasilien gegen Dutzende Politiker, Funktionäre und Unternehmer ermittelt.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Arthur Meili  (Arthur Meili)
    Lula hat das Land in einem bedauerlichen Zustand hinterlassen: Stillstand–hohe Arbeits losigkeit,400000 ONG’s,17000Sindikate,149 Staatsfirmen,Staatsverschuldung3x so hoch,die schlimmsten Korruptionsfaelle in der brasilianischen Geschichte,oeffentl Basisdiensleistungen insolvent,grosszuegige Finanzierungen von auslaendischen Proje kten.Zum Glueck hat die neue Regierung Ehrgeiz und scheut sich nicht unpopulaere
    Aenderungen vorzunehmen.Die Altersrente wurde kuerzlich auf65Jahre angehoben Maenner.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
    Bekannt dss von allen Politiker im Parlament nur etwa 5 nicht korrupt sind. Vermutlich ist Lula noch einer der saubersten Politiker hier in Brasilien. Wenn man Lula verurteilt dann muss dss ganze Parlament auch da rein, injl. Bolsonaro. Das Ganze Verfahren hat sicher Anzeichen von poliitisch stsrk motiviert.
    Die Rechte hatet Angst Lula wieder Präsient wird und wäre auch gewählt worden. Nun haben wir hier das schlimmere Übel mit Bolsonaro, leider.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christian Pfenninger  (Tscharlo)
    Absolut lächerlich!
    Brasilien kann man endgültig vergessen, da jeder mit Geld und Einfluss alles nach seinem Gusto biegen und brechen kann, auch das Gesetz!
    Dies betrifft den gesamten Staatsapparat, ob links oder rechts und die reichen Unternehmer welche sich mit Geld und Gefälligkeiten ein undurchschaubares Korruptionsgebilde aufgebaut haben!
    Aber so lange sich das Volk mit „Brot und Spielen“ zufrieden gibt, wird die Korruption nie auf ein verträgliches Mass reduziert werden können.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Stefan Gisler  (Stefan Gisler)
      @Hr. Pfenninger, weiss nicht wie gut sie Brasilien kennen, aber so einfach wie sie das darstellen ist es nicht. Korruption gibt es nicht nur hier, sondern gleich über die Grenze in Italien, Frankreich...und wen man Auch noch Mandate dazu nimmt die Politiker in der Schweiz innehaben und tausende von Fr. Für ein paar Sitzungen bekommen, dann ist das auch ein bisschen korrupt da die dann das machen was die Unternehmen wollen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen