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Rückkehr nach Burma UNHCR soll für sichere Rückkehr der Rohingya sorgen

Zwei Rohingya-Kinder schauen unter einer Decke hinaus.
Legende: Rund 620'000 Angehörige der muslimischen Minderheit aus Burma sind ins Nachbarland Bangladesch geflüchtet. Keystone
  • Die burmesischen Rohingya-Flüchtlinge sollen nach der Rückkehr in ihre Heimat vorübergehend in provisorischen Unterkünften leben.
  • Die Häuser der Geflüchteten in Burma seien zerstört – ganze Dörfer müssten wieder aufgebaut werden.
  • Für die sichere Rückkehr der Rohingya wollen Burma und Bangladesch gemeinsam mit dem UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR sorgen.
  • Menschenrechtsgruppen haben gemahnt, dass die Heimkehr von unabhängiger Seite überwacht werden müsse, damit die muslimische Minderheit nicht erneut Opfer von Gewalt werde.

Bangladesch und Burma hatten sich am Donnerstag nach wochenlangen Verhandlungen geeinigt, dass die Rückführung der Flüchtlinge innerhalb von zwei Monaten beginnen soll. Unklar ist, wie viele der über 600'000 nach Bangladesch geflüchteten Rohingya zurückkehren werden.

Sie werden für begrenzte Zeit in vorübergehenden Unterkünften oder Einrichtungen untergebracht
Autor: Abul Hassan Mahmood AliBangladeschs Aussenminister

Arbeitsgruppen mit UNHCR bilden

Die Rückkehr wird vom UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR begleitet. Das UNHCR verwies darauf, dass Häuser und Dörfer der Rohingya in Burma zerstört worden seien. Bangladeschs Aussenminister kündigte an, dass eine Arbeitsgruppe mit Vertretern beider Länder und des UNHCR gebildet werde, in der Details der Rückführung ausgearbeitet werden sollen.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Charles Dupond (Egalite)
    Anstatt die islamistischen Fluechtlinge in ein Land mit budistischer Bevoelkerung zurueckzuschicken, sollten sie in ihrer urspruenglichen Heimat Bangladesch (wo sie kein Prozent der aktuellen Bevoelkerung ausmachen) wieder angesiedelt oder in islamistische Staaten mit grossen unbesiedelten Gebieten verbracht werden. Altkoloniale Pulverfaesser sollten endlich entluntet statt verewigt werden. Nicht nur in Burma und Bangladesch....
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  • Kommentar von Josephk Ernstk (Joseph ernst)
    Damit die musl. Minderheit nicht erneut Opfer von Gewalt wird, verlangen Menschenrechtsgruppen eine Überwachung. Werden die wirklichen Urheber des Konflikts, nachweisbar Islam. Terrororganisation und Unterstützer des IS auch überwacht ?! Diese Tatsache wird leider immer ausgeblendet !
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Jene die einen eigenen Staat wollen, das sind die islamistischen Gruppen, die ihren Einfluss auf die Rohingya in den letzten Jahren nach und nach ausbauen konnten. Diese Gruppen sind es auch, die all diese Menschen unter dem Sammelbegriff "Rohingya" vereint sehen wollen. Man sollte schon genau hinsehen, wer von denen wirklich die Aktivisten sind, die für gewisse Dinge verantwortlich sind. Und wer nur einfache "Muslime“ sind , die als Bauern seit Jahrzehnten im Gebiet friedlich siedeln.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Und es ist nicht so, dass die ersten Gewalttätigkeiten von den Buddhisten ausgingen. Es waren muslimische Hardliner, die mit ihrem Einfluss die Rohingya auf die friedlichen Buddhisten hetzen. Peter Scholl-Latour hat schon vor Jahren darauf hingewiesen, dass sich dort schlimme Dinge entwickeln werden, wenn die mächtigen politischen Füher der Welt weiter wegsehen.
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    2. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      3) Selbiges gilt auch für Indonesien, welches einst als Paradebeispiel für ein friedliches Zusammenleben verschiedener Religionen galt und heute immer mehr im islamistischen Chaos versinkt. All diesen radikalen muslimischen Gruppen muss man das Handwerk legen. Wer so tut als ginge ihn das alles nichts an, weil zu weit weg, er darf sich später nicht wundern wenn der Terror irgendwann vor der eigenen Türe steht.
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