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International Russischer Lauschangriff auf den Bundestag?

Der Hackerangriff auf das Computersystem des deutschen Parlamentes im vergangenen Jahr geht nach Überzeugung der Sicherheitsbehörden auf einen Auftrag der russischen Regierung zurück. Angriffe nach dem gleichen Muster habe es schon auf deutsche Rüstungsunternehmen und andere Nato-Staaten gegeben.

Moskau soll mittels eines Trojaners Daten aus dem Computersystem des Deutschen Bundestages abgezweigt haben. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin Spiegel unter Berufung auf einen «hochrangigen Sicherheitsbeamten». Demnach könne die Cyberattacke, die im vergangenen Frühling aufgeflogen war, «klar einem russischen militärischen Nachrichtendienst» zugeschrieben werden.

Mitte Mai 2015 war bekanntgeworden, dass Hacker einen Trojaner ins System des Bundestages eingeschleust und so an grosse Mengen Daten gelangt waren. Das Bundesamt für Verfassungsschutz machte den Bundestag auf die massive Attacke aufmerksam, das Computersystem musste für mehrere Tage abgeschaltet werden.

Die Bundesanwaltschaft ermittelt in der Sache gegen unbekannt – nach Spiegel-Angaben wegen des Verdachts der geheimdienstlichen Agententätigkeit.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Georg Benad (kreanga)
    Werter Landsmann,die Russen mit ihrer "Steinzeittechnologie" zeigen den Amerikanern in Syrien gerade wie man dem IS schlaflose Nächte bereitet.Ich gebe Ihnen hier einmal ein Zitat von jemanden der ein wenig mehr informiert ist wie Sie über den Stand der Militärtechnik in Russland. Der Befehlshaber der US-Armee in Europa, Generalleutnant Ben Hodges, gab vor kurzem zu, dass die Erfolge Russlands „bei der Entwicklung funkelektronischer Kampfmittel in Syrien und in der Ukraine unglaublich“ sind.
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      Der Russe nimmt für Waffentechnik viel Geld in die Hand, um seinen Großmachtansprüchen Nachdruck zu verleihen. Aber im zivilen Bereich, in der Wirtschaft etc. steht der Russe mit dem Rücken zur Wand. Aufrüstung bringt einem verlotterten Land wenig, außer dass es vollends ausgezehrt wird. Niemand hat die Absicht den Russen anzugreifen, man muss sich aber vor ihm schützen. Und das US-Militär jammert doch nur deshalb daher, damit auch sein Militärbudget aufgestockt wird, eben die Rüstungsspirale
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    2. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      ......von "funkelektronischen Kampfmitteln in Syrien und in der Ukraine" und sonstigen monströsen tödlichen Spielereien der russischen Militaristen kann ein Russe, der auf unterentwickeltem Lebensniveau lebt und dazu noch unter den von Putin verhängten totalen Lebensmittelblockaden darben muss, leider nicht leben. Putin fährt den Karren an die Wand.
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  • Kommentar von Charles Halbeisen (ch)
    Heute kann jeder private nach Lust und Laune Mini-Kameras und Mini-Mikrofone montieren, Das Zeug ist billig, man bekommt es in jedem Warenhaus. Im Prinzip muss man immer und überall damit rechnen, dass Bilder, Töne und sonstige Informationen gesammelt werden
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    1. Antwort von Marcel Chauvet (xyzz)
      ........Sie haben in Ihrer Aufzählung was ganz wichtiges ausgelassen, die Handys. Im Normalfall, ohne spezielle Schutzmaßnahmen läßt sich damit unbemerkt so gut wie jeder Schritt und Tritt überwachen.
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  • Kommentar von Marcel Chauvet (xyzz)
    Als schlimmste Gefahr für den Westen sehe ich die Chinesen an. Die kupfern alles was nicht niet- und nagelfest ist ab und mit ihren Zwangs Joint Ventures muss man sich ihnen buchstäblich ausliefern, indem man sich seine eigene Konkurrenz heranzüchten muss.
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