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International Sanders gibt nicht nach – er lässt Wahl in Kentucky überprüfen

Nach dem hauchdünnen Sieg Hillary Clintons bei der Vorwahl der US-Demokraten im Bundesstaat Kentucky wird das Wahlergebnis überprüft. Clintons knapp unterlegener Gegenkandidat Bernie Sanders beantragte eine Prüfung der Briefwahlunterlagen sowie der Wahlautomaten.

Bernie Sanders, US-Präsidentschaftskandidat.
Legende: Sanders finanziert seinen Wahlkampfes grösstenteils mit Spenden von Privatpersonen aus der Mittelschicht. Keystone

Sanders kann den knappen Sieg Clintons im Bundesstaat Kentucky offenbar nicht akzeptieren. Er hatte bei der Abstimmung am 17. Mai mit weniger als einem halben Prozentpunkt und weniger als 2000 Stimmen Rückstand auf Clinton verloren.

Er fordert nicht nur die Überprüfung der Wahlautomaten, auch die Briefwahlunterlagen sollen nochmals angeschaut werden. Das soll am Donnerstag geschehen. Das kündigte Wahlleiterin Alison Grimes an.

Wahlleiterin ist Clinton-Unterstützerin

Jüngste Äusserungen liessen Sanders Ärger über Grimes erkennen, die vor laufenden Fernsehkameras Clinton zur Siegerin erklärt hatte. Die Politikerin aus Kentucky zählt seit langem zu den Unterstützerinnen der ehemaligen Aussenministerin.

Sanders liegt auch im Clinch mit grossen Teilen der Parteiführung. Die Überprüfung der Stimmen in Kentucky bringt ihm im besten Falle einen einzigen weiteren Delegierten – sein Rückstand auf Clinton beträgt aber mehrere Hundert.

Ungeachtet einiger Zugeständnisse seitens der Partei hatte Sanders kürzlich angekündigt, der Nominierungsparteitag der Demokraten im Juli in Philadelphia könnte «chaotisch» werden.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von Cherubina Müller (Republic of Lakotah)
    Es ist eine Frechheit wie die Medien versuchen Bernie Sanders und Frau Major Tulsi Gabbard in den Dreck zu ziehen ( Tulsi Gabbard schätze ich sehr ). Scheinbar mit Erfolg wie manche Kommentare beweisen; H. Clinton wurde heute vom State Dept. betreffend der email - Affäre harsch kritisiert, H. Clinton ist eine Interventionspolitikerin und lügt das Blaue vom Himmel herab um die Nominierung zu erreichen, auf YouTube: Hillary Clinton lying for 13 minutes straight.
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  • Kommentar von tom rosen (tom rosen)
    Tja, Herr Sanders, da zeigt sich das wahre Gesicht des egomanischen, dogmatischen Besserwissers. Sich für eine Stimme Unterschied und grösstmögliche Aufmerksamkeit so zu exponieren reicht jetzt hoffentlich, damit die Wählerinnen und Wähler der Demokraten endlich von einem demagogischen Pseudo-Sozialisten abrücken und das wohlgemerkt kleinere Übel H.Clinton mit einer soliden Mehrheit ausstatten. Damit sie die erste Präsidentin des USA wird und den populistischen Halbgebildeten Trump verhindert.
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  • Kommentar von marlene Zelger (Marlene Zelger)
    Der Ted Cruz gab nach, der alte Sanders macht umsverr..... weiter. Wie heisst es doch so schön: "Dr G'schider gif na, dr E.......bliibt stah" - J-A !!
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    1. Antwort von Mich Horiz (Mich Horiz)
      Durch ..... wird es nicht netter... Laut aussagen von sanders bruder geht es bs nicht wirklich darum Präsident zu werden, sondern viel mehr darum eine plattform für seine gedanken zu finden. Noch besonders legitimiert dadurch, dass er tatsächlich viele menschen ansprechen konnte.
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    2. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Amerika hat genug von linksideologischem Blabla. Amerika will endlich wieder Amerika sein und dazu braucht es nicht schon wieder einen linken Präsidenten, und dazu noch einen von links-aussen.
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    3. Antwort von marlene Zelger (Marlene Zelger)
      Ergänzend zu meinem Kommentar. ich betrachte Clinton nicht als explizit linke Politikern und deshalb wählbar. Sie vertritt eine gemässigte Sozialdemokratie und kann durchaus mit den Republikanern mithalten. Zudem wäre endlich mal eine Frau an der Spitze der USA.
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    4. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Ich kann nur sagen Bravo Sanders! Er will eine Überprüfung, ob hier richtig ausgezählt wurde. Das kann nur der Wahrheit dienen. Ausserdem will er gar nicht die Präsidentschaft, wie sein Bruder sagte. Aber wenn die Stimmen für Clinton manipuliert wurden,hat er das Recht dazu, dieser Frau gegenüber das zu verlangen.
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