«Sandy»-Opfer warten weiter auf Hilfsgelder

Gut zwei Monate nach dem Hurrikan «Sandy» an der US-Ostküste müssen die Betroffenen weiter auf Hilfsgelder aus Washington warten. Der republikanische Mehrheitsführer im Abgeordnetenhaus verhinderte die Freigabe der Gelder.

60 Milliarden Dollar Hilfsgelder stehen bereit für den Wiederaufbau nach dem Hurrikan Sandy.  Doch die Menschen an der Ostküste müssen weiter auf die Auszahlungen warten, dies obwohl der Senat die Gelder in der vergangenen Woche freigegeben hat.

Mann mit Schubkarre in Queens.

Bildlegende: Der Sturm vom 29. Oktober richtete in New York und New Jersey schwere Zerstörungen an. Reuters

Der republikanische Mehrheitsführer im Abgeordnetenhaus, John Boehner, verhinderte ohne Angaben von Gründen eine Abstimmung über ein Gesetz zur Auszahlung der Hilfsgelder.

Die Zeit drängt

US-Präsident Barack Obama, New Jerseys republikanischer Gouverneur Chris Christie und viele Kongressmitgliedern kritisierten, dass es keine Abstimmung gab. Das Weisse Haus hatte die Gesetzgeber um die Freigabe der Mittel gebeten. Am Donnerstagmittag geht die laufende Legislaturperiode des Kongresses zu Ende. Danach müssen alle Gesetze in beiden Kammern neu verhandelt werden.