Zum Inhalt springen

Schiesserei in Las Vegas «Menschen begannen wie Fliegen zu fallen»

Das Country-Konzert in Las Vegas endete im Blutbad: Augenzeugen berichten von furchtbaren Szenen.

Ein paar Stiefel liegen auf der Strasse.
Legende: 50 Menschen wurden bei der Schiesserei getötet. Der mutmassliche Täter wurde von der Polizei erschossen. Reuters

Ein Augenzeuge der tödlichen Schüsse in Las Vegas hat von erschreckenden Szenen während der Tat erzählt. «Menschen begannen wie Fliegen zu fallen», sagte ein Konzertbesucher, der mit seiner Frau in der Menge stand, dem Sender CNN.

Viele hätten sich auch zu Boden geworfen, um sich vor den Schüssen in Sicherheit zu bringen. «Die Menschen mussten sich aufeinander werfen, ob sie am Leben waren, oder nicht.» Seine Frau zeigte dem Sender Blutspritzer an ihren Beinen und sagte, diese stammten von Opfern aus der Menge.

Videos auf Twitter

Diverse Augenzeugen filmten die Szenen und posteten sie auf den Sozialen Netzwerken. Auf einem Twitter-Video ist zu hören, wie mehrfach Schüsse abgefeuert werden. Unter den Konzertbesuchern bricht darauf Panik aus.

Eine Konzertbesucherin sagte der Nachrichtenagentur dpa: «Wir krochen über Tote.» Sie habe viele Schüsse gehört, vermutlich aus einem automatischen Gewehr.

Musiker zutiefst erschüttert

Die tödlichen Schüsse fielen während eines Auftritts des Countrysängers Jason Aldean. Er und seine Band flüchteten von der Bühne und blieben unversehrt, wie Aldean selbst wenige Stunden nach dem Blutbad mitteilte.

«Heute Nacht war mehr als schrecklich», schrieb der Künstler. «Mir fehlen immer noch die Worte, aber ich wollte euch wissen lassen, dass ich und meine Crew in Sicherheit sind. Meine Gedanken und Gebete gelten allen, die heute betroffen wurden.»

Es schmerze ihn zutiefst, fuhr der Sänger fort, dass dies Menschen zugestossen sei, «die gekommen sind, um Freude zu haben». Es hätte, so Aldean, «eine Nacht mit Spass sein sollen».

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

19 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Martin Heinrich (Tunundlassen)
    Höchst wahrscheinlich kein authentischer Terrorismus. Glaubt doch nicht alles, was euch fake-news erzählt.. 9/11 lässt grüssen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von mich zurbrügg (mich zurbrügg)
    In 273 Tagen im 2017 die 272. Massenschiesserei in der USA. Wer denkt, dass hat nichts mit der Anzahl Waffen im Land zu tun? quelle: NZZ, Amerika tötet sich selbst.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      In anderen Ländern nennt man solche Verhältnisse Krieg! Die Reichen Verstecken sich hinter Mauern. In der Schweiz kann man solches auch schon Beobachten, die Getto Bildungen von Reich und Arm. War früher in der Schweiz es eine gut Durchmischte Gesellschaft, wird in der Schweiz die Ghettoförderung von der Politik vorangetrieben, dank der Fiskal- und Wohnpolitik der FDP/SVP und Teile der CVP. Man macht es, obschon die negativen Folgen einer Ghettoisierung in unseren Nachbarn ersichtlich ist.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von pedro neumann (al pedro)
    Wenn die Justiz den Bürger besser vor Kriminalität schützen würde, bräuchte es auch keine privaten Waffen. Heute werden die Kriminellen mit Samthandschuhen angefasst und lieber therapiert als hart bestraft. Es geht nicht an, den Bürger zu entwaffnen, während die Kriminellen Waffen tragen und wenig bis nichts zu befürchten haben....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      Sie behaupten da wild völlig faktenfrei. Therapie und harte Strafe schliessen sich nicht aus, Therapie verhindert aber viel mehr Wiederholungstaten als wegschliessen allein. Und darum gehts ja wen weitere Verbrechen verhindert werden sollen. Und es ist auch nicht so, dass Kriminelle nichts zu befürchten haben wenn sie Waffen tragen. Und mit privaten Waffen können Sie beides sowieso nicht beeinflussen - schon gar nicht positiv.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von mich zurbrügg (mich zurbrügg)
      Der Täter war ja offensichtlich psychisch krank. Meinen sie da hätte hart bestrafen was gebracht?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @Mueller - Nix faktenfrei. GB hatte nebst einem scharf strafbewehrten Waffenverbot fuer Kreti und Pleti sogar eine waffenreine Polizei. Allerdings patrouillierten in Londen allnaechtlich soviele Polizisten, dass sie in Pfeifrufweite sofort Verstaerkung herbeirufen konnten. Wer Polizisten angriff, sah das Sonnenlicht nicht mehr im Drehtuer"verfahren" und Polizistenmoerder wurden gehaengt. Das schreckte ab....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Da sieht man das sie so Ideologisch Unterwegs sind das sie die Fakten übersehen. Fakt eins wie erfolgreich eine harte Justiz ist sieht man in Amerika¨! Zweiter Fakt, die Schweiz, die sie wohl mit den Samthandschuhen meinen, ist eines der erfolgreichsten Länder was Wiedereingliederung von Straftätern anbelangt. Bei den Jugendlichen sind es sogar fast 80%, von solchen Zahlen können andere nur Träumen. Dennoch gibt es Menschen wie sie die gegen die Fakten Argumentieren.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    5. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      @Dupond:"Wer Polizisten angriff,sah das Sonnenlicht nicht mehr im Drehtuer"verfahren" und Polizistenmoerder wurden gehaengt. Das schreckte ab..."Grossbritannien hat seit Jahrzehnten die Todesstrafe abgeschafft ohne Zunahme der Kriminalität und wie viel sie in den USA bewirkt sieht man ja gerade.Es ist längstens mehrfach bewiesen, dass die Todestrafe vor keiner Tat abschreckt.Und lieber ein paar Polizisten mehr auf der Strasse, als Kriegswaffen wie in den USA wie die Verbrechensraten bestätigen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen