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International Schweiz will bei Aufklärung der Giftgasangriffe helfen

UNO-Inspekteure untersuchen die mutmassliche Verwendung von Giftgas in Syrien. Die Schweiz hat nun entschieden: Sie bietet der UNO ihre Hilfe an. Das Labor Spiez könnte chemische Substanzen analysieren.

Legende: Video Schweiz bietet UNO Hilfe an abspielen. Laufzeit 02:07 Minuten.
Aus Tagesschau vom 26.08.2013.

Bundesrat Didier Burkhalter hat in Den Haag mit dem Generaldirektor der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW), Ahmed Üzümcü, die aktuelle Lage in Syrien erörtert. Dabei bot er Unterstützung bei der Untersuchung möglicher Giftgasangriffe an.

Schweiz kompetent genug

Der Schweizer Aussenminister und der OPCW-Generaldirektor hätten
sich bei dem Treffen äusserst besorgt gezeigt über die angebliche Verwendung von chemischen Waffen in Syrien, teilte das Aussendepartement mit. Burkhalter habe die Unterstützung der Schweiz angeboten.

Nur 21 Fachlabors weltweit

Mit dem Labor Spiez verfüge die Schweiz grundsätzlich über die nötige Kompetenz für eine Teilnahme an einer solchen Untersuchungsmission. Das Labor könnte zum Beispiel von Spiez (BE) aus seine analytischen Fähigkeiten zur Verfügung stellen.

Das Labor Spiez ist gemäss EDA eines von weltweit 21 designierten Fachlabors der OPCW. Es stellt kostenlos Datensätze zur Analyse von chemischen Substanzen zur Verfügung und organisiert regelmässig Ausbildungskurse für OPCW-Inspektoren.

Die Schweiz unterstützt die Aktivitäten der OPCW, namentlich die Umsetzung des Chemiewaffenübereinkommens (CWÜ), das den Besitz von Chemiewaffen verbietet und die Vernichtung bestehender Arsenale überwacht.

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28 Kommentare

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  • Kommentar von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
    Marlene Zelger, 27.08.2013, 20:54: Genau so weit sind wir wieder. ER (1984 - 1997) kommt wieder zum j....... Gericht. Die ganze Welt weiss nicht mehr, was sie tut!
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  • Kommentar von Rainer Fauser, Augsburg
    Die LandesveräterInnen im BR scheinen am Helfersyndrom zu leiden, in Wirklichkeit ist es Vasallentum für fremde Mächte. Egal ob Thema USA oder EU, fremde Ansprüche erfüllt der BR gern. Aber eigentlich hat er sich um CHer Belange zu kümmern. Bezahlen muss den Irrweg des BR der Steuerzahler. Die Frage stellt sich, warum CHer Parteien wählen, die die CHer Eigenständigkeit und Neutralität abschaffen wollen, mit der die CH immer bestens bedient war... !
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  • Kommentar von Marlies Artho, Schmerikon
    Meine Frage lautet an den Bundesrat D.B.: Wie Neutral ist unser Land noch? Die Neutralität wird immer hochgelobt, aber wird diese auch eingehalten????? Wieso wieder dieses vorpreschen?
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    1. Antwort von Margrit Holzhammer, 8903 Birmensdorf
      @Marlies Artho: NEUTRALITÄT!? Vergessen Sie diese! Unsere Landesregierung weiss auch nicht mehr WAS sie wirklich tut! Ich freue mich schon lange, bis ich (wir) ins Bundeshaus stehen und in allen 4 Landessprachen ausrufen kann: "Der Staat bin ich!"
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    2. Antwort von Marlene Zelger, 6370 Stans
      Da sagte es doch ein weiser Kopf vor 2000 Jahren so treffend: "Selig die Armen im Geiste, denn sie wissen nicht, was sie tun"
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