Nach dem Tod von Otto Warmbier Seine Leiche wird nicht obduziert

Otto Warmbier und zwei nordkoreanische Soldaten.

Bildlegende: Warmbier wurde in Nordkorea zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt. Keystone

  • Die Leiche des aus Nordkorea zurückgekehrten und wenig später gestorbenen US-Studenten Otto Warmbier wird nicht einer Autopsie unterzogen.
  • Obwohl keine genaue Todesursache festgestellt werden kann, wünschen sich die Eltern, dass ihr Sohn nicht obduziert wird.
  • Der 22-jährige Warmbier war zum Jahreswechsel 2015/2016 nach Nordkorea gereist und festgenommen worden, weil er ein Propagandaplakat in einem Hotel abgenommen und damit eine Straftat gegen den Staat begangen habe.
  • Im März 2016 wurde Warmbier zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt, wenig später fiel er nach Angaben aus Nordkorea ins Koma.

Sendungsbeiträge zu diesem Artikel

  • Empörung in den USA nach dem Tod von Warmbier

    Aus Tagesschau vom 20.6.2017

    US-Präsident Donald Trump hat nach dem Tod des US-Studenten Otto Warmbier Nordkorea scharf kritisiert. Warmbier war knapp eine Woche nach seiner Freilassung aus einer 17-monatigen Haft in Nordkorea in einem US-Spital gestorben.

  • Löchrige Uno-Sanktionen gegen Nordkorea

    Aus Echo der Zeit vom 1.6.2017

    Trotz striktem Verbot der Uno hat Nordkorea Raketentests und Atomversuche durchgeführt. Die Bedrohung durch das nordkoreanische Regime wird auf dem Asien-Sicherheitsgipfel in Singapur eines der Hauptthemen sein. Denn Pjöngjang meldet trotz den Sanktionen einen Wirtschaftsaufschwung.

    Wie ist das möglich?

    Fredy Gsteiger