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Neuzugang in Trumps Kabinett Senat bestätigt Tom Price als Gesundheitsminister

Der ehemalige orthopädische Chirurg Tom Price gilt als Kritiker der Gesundheitsreform von Barack Obama.

Das Wichtigste in Kürze

  • 52 Senatoren stimmten für den Wunschkandidaten von US-Präsident Donald Trump. 47 votierten gegen ihn. Das berichteten US-Medien.
  • Der 62-jährige Price war in Atlanta im Bundesstaat Georgia lange Zeit als orthopädischer Chirurg tätig.
  • Der Abgeordnete im Repräsentantenhaus gilt als scharfer Kritiker der von den Republikanern bekämpften Gesundheitsreform von Ex-Präsident Barack Obama («Obamacare»).

Price sei als ehemaliger orthopädischer Chirurg «einer der fähigsten, am besten auf sein Amt vorbereiteten Personen, die Präsident Trump auswählen konnte», sagte der republikanische Senator von Wyoming im US-Senat, Michael B. Enzi, nach Angaben der «New York Times». Der Mehrheitsführer im US-Senat, Mitch McConnell, sagte, Price wisse «mehr über Gesundheitspolitik als jeder andere».

Harte Kritik der Demokraten

Die oppositionellen Demokraten werfen Price ethische Verstösse im Zusammenhang mit Aktiengeschäften in seiner Zeit als Abgeordneter vor. Senatorin Maria Cantwell aus Washington sieht nun die Gefahr, dass Price die Uhr bei «Obamacare» komplett zurückdreht: Seine Bestätigung sei der erste Schritt zur Demontage der Gesundheitsreform, kritisierte sie dem Bericht der «New York Times» zufolge. Der Oppositionsführer der Demokraten, Chuck Schumer, sagte, Price habe «sein Leben der Zerstörung des öffentlichen Gesundheitsystems, wie wir es kennen, verschrieben».

Legende: Video Jeff Sessions wird US-Justizminister abspielen. Laufzeit 1:15 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 09.02.2017.

Neun Kabinettsmitglieder bestätigt

Damit sind nun neun Trump-Kabinettsmitglieder vom Senat bestätigt, darunter wichtige Posten wie Aussenminister Rex Tillerson, Verteidigungsminister James Mattis und Justizminister Jeff Sessions. Sessions war erst gestern vom Senat bestätigt worden.

Bei designierten Ministern wie Steven Mnuchin (Finanzen), Rick Perry (Energie) oder Andrew Puzder (Arbeit) stehen die Bestätigungen noch aus.

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