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International Sieben Tote bei Anschlag auf Polizisten in der Türkei

In der Kurdenhochburg Diyarbakir sind bei einer heftigen Explosion sieben Polizisten getötet worden. Mindestens 27 weitere Personen wurden verletzt. Offenbar richtete sich der Anschlag gezielt gegen Sicherheitskräfte.

Bei einem Anschlag auf Sicherheitskräfte sind in der türkischen Stadt Diyarbakir mindestens sieben Menschen gestorben. 27 weitere Menschen sollen verletzt worden sein, berichten Sicherheitskräfte. Bei den Todesopfer handelt es sich demnach um Polizisten.

Die heftige Explosion ereignete sich nahe eines Busbahnhofs. Offenbar traf eine Autobombe beim Vorbeifahren einen Minibus mit Sicherheitskräften. Zu dem Anschlag hat sich noch niemand bekannt.

Diyarbakir liegt im Südosten der Türkei und wird mehrheitlich von Kurden bewohnt. Am Freitag wird der türkische Ministerpräsident Ahmet Davutoglu in der Stadt erwartet.

Die türkische Polizei und Armee gehen seit Monaten in den kurdischen Städten mit grosser Härte gegen Guerillakämpfer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) vor. Nach zwei Jahren relativer Ruhe war der Kurdenkonflikt in der Türkei im vergangenen Sommer wieder eskaliert.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Bauert (A. Bauert)
    ErdoWAHN hat zuerst die KurdenInnen angegriffen, um so die HDP, die Partei, die ihn im Parlament die absolute Mehrheit für Verfassungsänderungen gekostet, zu diskreditieren. Der Angriff hat sich gegen kurdische Städte und Orte gerichtet. Dies hat die kurdische Reaktion ausgelöst. Bitte diese Reihenfolge beachten. ErdoWahn will mittlerweile, dass sogar in Deutschland keine Satire über ihn gemacht werden darf, schliesst in der Türkei kritische Zeitungen, etc.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Hoffentlich lässt sich die Presse nicht einschüchtern. Phantasie ist jetzt gefragt, Satiren sind angesagt.! Ich weiss , das ist Provokativ , aber so nicht, Herr Erdogan.
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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Es wundert mich nicht, dass Sicherheitskräfte Opfer von Anschlägen werden, nachdem sie viele Zivilisten in Diyarbakir gefoltert, vertrieben oder gar getötet haben - Erdogan sei Dank!
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