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International Slowenien will Einreise von Flüchtlingen begrenzen

Auf der Balkanroute wird es für Flüchtlinge immer schwieriger, nach Norden zu gelangen. Nach Österreich kündigte nun auch Slowenien an, die Einreise zu beschränken. Pro Tag sollen nur noch 1000 Menschen nach Österreich weiterreisen dürfen.

Flüchtlinge am Grenzübergang Spielfeld zwischen Slowenien und Österreich
Legende: Flüchtlinge am Grenzübergang Spielfeld zwischen Slowenien und Österreich Keystone

Slowenien will die Einreise von Flüchtlingen begrenzen. Pro Tag sollen nur noch 1000 Menschen nach Österreich weiterreisen dürfen, kündigte die Regierung in Ljubljana an.

Das bedeutet, dass Slowenien auch weniger Flüchtlinge von Kroatien her einreisen lassen wird. Das Nachbarland sei darüber bereits informiert worden, heisst es.

Die slowenische Regierung reagiert mit der Einreisebeschränkung nach eigenen Angaben auf entsprechende Ankündigungen aus Österreich. Die Regierung in Wien hatte am Wochenende erklärt, sie werde in den kommenden Wochen die Einreisen über den wichtigsten Grenzübergang mit Slowenien begrenzen.

Bereits im Januar hatte Österreich angekündigt, in diesem Jahr nicht mehr als 37'500 Flüchtlinge aufzunehmen. Im vergangenen Jahr waren es rund 90'000.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Margot Helmers (Margot Helmers)
    Bei der Bevölkerungsexplosion gibt es stetig mehr Perspektivlose. Pakistan 1950: 37,5 Millionen Einwohner, 2014: 196 Mio, 2060 vermutlich 400 Mio. Ägypten 1950: 21,5 Mio., 2014: 87,2 Mio., 2060 vermutlich 180 Mio. Dasselbe in Somalia, Südafrika, Äthiopien, Sudan, Nigeria, Nepal, Syrien, Mexiko, usw.. Wie lange und wieviele soll Europa aufnehmen? Politisch Verfolgte sollten in der Region Zuflucht suchen, wir sind nicht für die gesamte Welt zuständig; z.B. Asyl für Asiaten in Asien.
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  • Kommentar von Jürg Sand (Jürg Sand)
    Eine Begrenzung heisst mittlerweile, und das im Winter, dass tagtäglich durch Slowenien "nur noch" eine Tausendschaft durchmarschieren darf. Man kann sich also leicht denken, wie viele es zurzeit sind und welche Menschenmassen im Frühjahr zu erwarten sind. Und da labert man noch über Sinn oder Unsinn von Mauern und Zäunen, gebärdet sich wie bankrotte Organisatoren einen Bahnhofsmission!
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  • Kommentar von Werner Christmann (chrischi1)
    Und bei 37.000 weitergereichten Flüchtlingen nach Österreich ist dann Schluss. Und dann liebe Slowenen?
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