So sieht der neue Euro aus

Der Euro erscheint im neuen Gewand. Elf Jahre nach der Einführung der Gemeinschaftswährung kommt im Mai die zweite Notenserie in Umlauf. EZB-Chef Mario Draghi präsentierte den ersten neuen Schein.

Mario Draghi präsentiert den neuen Euro-Geldschein

Bildlegende: Stolz präsentierte EZB-Präsident Mario Draghi den neuen Fünf-Euro-Schein. Reuters

Auf «Europa-Serie» tauft die Europäische Zentralbank (EZB) die neuen Euro-Geldscheine. Ab Mai sollen sie auf den Markt kommen. Den Anfang machen die Fünf-Euro-Noten. Schrittweise werden die weiteren Scheine vorgestellt.

Zunächst sind alte und neue Noten parallel im Umlauf. Dann wollen die EZB und die nationalen Notenbanken die alten Scheine nach und nach aus dem Verkehr ziehen.

Die alten Noten behalten ihren Wert. Sie verlieren aber ihren Status als gesetzliches Zahlungsmittel. Wann dies passiert, will die EZB noch bekannt geben. Bei den nationalen Notenbanken lassen sich alte gegen neue Noten jederzeit eintauschen.

Die Europa als zentrales Motiv

Auf den neuen Noten findet sich künftig ein Hologramm mit dem Porträt der Europa. Erhalten bleiben die Motive: Bauwerke, die es in Wirklichkeit nicht gibt. Es erscheint im silbernen Streifen der Banknoten, wenn diese gekippt werden. Zudem gibt es künftig eine sogenannte Smaragdzahl, auf der sich beim Kippen ein Lichtbalken auf und ab bewegt. Die Zahl verändert ihre Farbe von Smaragdgrün nach Tiefblau. Geldfälscher sollen es mit diesen Sicherheitsverschärfungen schwerer haben.