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International Soldaten beginnen mit der Minen-Entschärfung in Palmyra

Die Terrormiliz Islamischer Staat hat offenbar ein engmaschiges Netz von Landminen in der antiken Oasenstadt Palmyra hinterlassen. Nach der Rückeroberung der Stadt durch syrische Regierungstruppen, beginnen nun die Experten mit der Minen-Entschärfung.

Legende: Video Russland räumt Palmyra auf abspielen. Laufzeit 2:32 Minuten.
Aus Tagesschau vom 08.04.2016.

Das Gebiet, das sie räumen müssen ist laut einem Militärsprecher 180 Hektaren gross. Für den Wiederaufbau der syrischen Oasenstadt Palmyra haben die Sicherheitskräfte mit der Entschärfung der Minen begonnen. Unterstützt werden die Syrer von russischen Pionieren, die vergangene Woche mit Spürhunden und modernen Suchgeräten in Palmyra eingetroffen sind, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.

Ein Plan der Terrormiliz IS?

Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf syrische Militärkreise berichtete, sei offenbar von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) geplant gewesen, die Minen zu sprengen, wenn die Armee vom syrischen Machthaber Baschar al-Assad in Palmyra eintrifft.

Unesco spricht von Kriegsverbrechen

Palmyra wurde im Mai vergangenen Jahres von IS-Kämpfern eingenommen. Dort sprengten sie antike Götterskulpturen und sorgten damit für Entsetzen. Die UNO-Kulturorganisation Unesco spricht von einem Kriegsverbrechen.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von A. Schulze (A. Schulze)
    Ohne von Assad zu schwärmen. Wäre der Versuch die Regierung in Damaskus zu stürzen geglückt, welcher europäischer Staat, mit welcher syrischen Opposition, wäre erstens, dazu bereit Palmyra zurück zu erobern und zweites, all die Minen zu entschärfen? Richtig, nur die syrische Armee selbst. Und die gibt's zur Zeit nur unter der Führung von Assad. Die mögliche Alternative dazu sehen wir in Libyen.
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  • Kommentar von Thomas Leu (tleu)
    Man kann halten von den Russen, was man will. Aber: Während Europa über die "Flüchtlingkskrise" jammert, und sich gleichzeitig weigert deren Ursache anzupacken, tun die Russen etwas und entschärfen diese schrecklichen Minen. Das ist ein wahrlich gefährlicher Job. Hut ab vor den Soldaten, die sich dafür zur Verfügung stellen. Ohne die Russen wäre Palmyra immer noch in der Hand der IS-Schlächter.
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