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International Steigt Hillary Clinton am Sonntag in den Wahlkampf?

Am Wochenende könnte es soweit sein. Wird die ehemalige US-Aussenministerin Hillary Clinton dann ins Rennen um die Präsidentschaft steigen? Die Ankündigung wird – unspektakulär – per Video in sozialen Netzwerken erwartet.

Hillary Clinton.
Legende: Wird Hillary Clinton die erste Präsidentin der USA? Am Wochenende könnte sie ihre Kandidatur bekannt geben. Keystone

Der Schritt wird schon länger erwartet, nun könnte es am Sonntag soweit sein: Die ehemalige US-Aussenministerin Hillary Clinton wird nach Informationen aus ihrem Umfeld wohl offiziell in das Rennen um die Präsidentschaft einsteigen. Die Ankündigung werde ohne grosses Zeremoniell erfolgen, sagte ein den Clintons nahestehender Demokrat.

Die Demokraten hatten 2008 überraschend dem derzeitigen Amtsinhaber Barack Obama den Vorzug gegeben und ihn statt der Ehefrau des einstigen Präsidenten Bill Clinton zum Kandidaten gekürt. Obama darf nach zwei Amtszeiten nicht wieder antreten.

Mit einer bescheidenen Ankündigung würde Clinton einen Kontrast zu den bisherigen republikanischen Bewerbern Ted Cruz und Rand Paul setzen. Beide hatten ihre Kandidatur auf grossen Zusammenkünften bekanntgegeben. Ohnehin hat Clinton in den USA einen hohen Bekanntheitsgrad, weswegen ihr das Interesse von Medien und Öffentlichkeit auch so sicher ist.

25 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 Stans
    Aus meiner rein persönlichen Sicht wäre es nicht schlecht, wenn Hillary Clinton US-Präsidentin würde. Denn dann könnte ich sagen, ich hätte schon mal einen US Präsidenten, im konkreten Fall also eine US-Präsidentin per Handshake begrüsst. Also geschehen anlässlich Frau Clintons Besuch in Luzern, während der Clinton-Aera. Aber ich bin ja Realistin und würde heute einen Republikaner, noch lieber eine RepublikanerIN wählen.
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    1. Antwort von m.mitulla, wil
      @M. Zelger. Der derzeitige Unterschied, ob Republikaner oder DemokratIn, ist für Europa - zugespitz formuliert - eine Frage von Krieg oder Frieden. Die Republikaner haben ihre überdeutlichen Stellungnahmen zu diesem Thema abgegeben.
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  • Kommentar von R.Valsan, Zürich
    Aussenpolitisch ist sie von einem Republikaner kaum zu unterscheiden... Die USA werden also, sagen wir : "wieder mehr Initiative" zeigen, sollte sie für die Demokraten ins Rennen... Das macht dann die Wahl aussenpolitisch eher langweilig.
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  • Kommentar von Hans Klein, Bern
    Die wirklich Mächtigen werden den Bürgern eine Frau nach einem Schwarzen gar nicht zumuten wollen. Und beliebt ist sie sowieso nicht. Also wirds ein Rep. Die meisten Kandidaten dort sind Tea-Party-Radikale, also für 60-70% unwählbar. Also wird es das "kleinere Übel", Jeb Bush. Der liegt ja auch sehr gut "auf Linie", wie Clinton. Nach 4 (wohl eher 8) Jahren sind die Leute dann "reif" für eine Präsidentin, dann wird sie's werden (dürfen). "Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten."
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    1. Antwort von C. Szabo, Thal
      Der Wahlkampf ist eine Scheinverantstaltung für das Volk. Nachdem die Spendenhöhe freigegeben wurde, ist das nur noch ein Kampf unter den finanzkräftigsten Lobbysten und ihren Hintermännern. Dass ist zwar in vielen Ländern der Fall. Doch so extrem wie in den USA ist das selten. Wählbar sind Marionetten, die sich gut "führen" lassen, um die weltweite Umverteilung von Besitz und Macht von unten nach oben ungestört fortzusetzen. Ein trauriges globales Spiel.
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