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Streiks in Frankreich Gewerkschaft droht Firmen den Strom abzuschalten

Ein Mann mit einer Flagge in der Hand geht den Gleisen entlang.
Legende: Die französischen Gewerkschaften wollen ihren Streik ausweiten. Sie drohen gewissen Firmen mit Stromabschaltungen. Keystone
  • Die Gewerkschaft CGT Mines-Énergie hat angedroht, einzelnen Unternehmen in den nächsten Tagen den Strom abzustellen.
  • Im Visier der Gewerkschaft stünden Firmen, welche Mitarbeiter entlassen oder die Gewerkschaftsarbeit kriminalisierten, sagte ein Sprecher in der Zeitung «Le Parisien».
  • Die Gewerkschaften fordern im Energiebereich das «Ende der Liberalisierung des Strom- und Gasmarkts».

Neben den Eisenbahnern streikten am Mittwoch auch Angestellte der Fluggesellschaft Air France, die für höhere Gehälter kämpfen. Das Unternehmen strich rund 30 Prozent seiner Flüge.

Die Gewerkschaften wollen bis Ende Juni immer im Wechsel zwei Tage streiken und drei Tage arbeiten. Sie protestieren damit gegen die geplante Reform der Staatsbahn durch Präsident Emmanuel Macron.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Präsident Macron sollte viel lieber endlich gegen diese arroganten, wirtschaftsfeindlichen Gewerkschaften hart durchgreifen, statt in Brüssel vor vollem Hause der EU-Macht, von einer neuen, aufzubauenden, europäischen Demokratie zu "plagieren"! Wenn die Gewerkschaften nicht endlich zur Vernunft gebracht werden, kommt Frankreich mittelfristig wirtschaftlich so weit hinunter, wie Griechenland oder Portugal! Das wäre schlussendlich auch für Merkel (Deutschland) der Todes-Stoss!
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Herr Macron erlebt nun das, was viele ihm vorausgesagt haben - ohne Gewerkschaften geht NULL in Fronkreich. Er soll schon mal vorsorglich USA einfach lösen . Der Napolion der EU wird spätestens dann fallen gelassen, wenn die Gelder ausbleiben . Frankreich ist nicht Deutschland - die Franzosen sind autonom und haben nichts zu fürchten. Da muss kein Neoliberaler den Boss mimen - wer dort den Büezer nicht auf seiner Seite hat geht einen schmalen Weg am Abgrund. Geschichtskenntn. sind von Vorteil.
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    1. Antwort von Hans Fürer (Hans F.)
      Und wer soll denn Ihrer Meinung nach auf Dauer die ungeheuerlichen Zugeständnisse bezahlen, welche die Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten mit ständigen Streikdrohungen herausgeholt haben, das Pensionierungsalter der Lokführer von 52 Jahren zum Beispiel?
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    2. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Die Franzosen arbeiten um zu Leben und nicht wie wir braven Schweizer -Leben um zu arbeiten. Schon lange könnten wir mit 5h Arbeit den heutigen Lebensstandard halten -jedoch die Neoliberalen Geld -Schäffler bekommen ihren Hals nicht voll . Lesen sie die Neuen Ökonomen - Bildung schadet nie .
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    3. Antwort von Peter Imber (Wasserfall)
      Herr Kaiser, à propos nur 5 Stunden arbeiten und allen geht es gut. Bei allem Respekt, aber ich glaube, Sie sollten wiedermal Ihre Klarsichtgläser reinigen. Ihre Durchsicht ist massiv getrübt.
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Macrons Ende wird nicht sein, dass ihm die Gewekschafter den Strom abschalten; aber wenn er seine Polizisten, Gendarmen, Militärs nicht mehr anständig bezahlt, diese nicht mehr hinter ihm sind. Schlussendlich dürften auch diese Staatsdiener in den gewerkschaftlichen Ausstand treten.
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