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International Studenten in Hongkong streiken für mehr Demokratie

Weil die kommunistische Führung Chinas in der Sonder-Verwaltungs-Zone Hongkong keine freien Wahlen zulassen will, streiken Tausende Studenten. Der Protest soll fünf Tage dauern.

Studenten in Hongkong demonstrieren. (reuters)
Legende: Zwar können die Hongkonger zum ersten Mal ihren Regierungschef direkt wählen, die Kandidaten bestimmt aber ein Komitee. Reuters

Aus Protest gegen die Beschränkungen für demokratische Reformen in Hongkong haben tausende Studenten einen einwöchigen Streik begonnen. In mehr als einem Dutzend Hochschulen der chinesischen Sonderverwaltungsregion wurde der Unterricht boykottiert.

Der Studentenstreik wird begleitet von Demonstrationen und Veranstaltungen im Tamar Park nahe dem Hongkonger Regierungssitz. Rund 400 Mitarbeiter von Universitäten, darunter knapp 300 Mitglieder des Lehrkörpers, sollen den Boykott unterstützen. Das berichten lokale Medien.

Streit um Nominierung der Kandidaten

Die Proteste richten sich gegen die Weigerung der kommunistischen Führung, bei der geplanten ersten Direktwahl des Hongkonger Regierungschefs 2017 eine freie Nominierung der Kandidaten zulassen zu wollen.

Die ehemalige britische Kronkolonie, die 1997 an China zurückgegeben wurde, wird heute nach dem Grundsatz «ein Land, zwei Systeme» als eigenständiges chinesisches Territorium autonom verwaltet.

2 Kommentare

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  • Kommentar von A.Käser, Zürich
    Was wollen diese"lieben"Studenten anstreben?Westliche Pseudodemokratie?Menschenvermehrung als Mittel zur Batteriehaltung und modernem Sklaventum?Glaube diese Zustände kannten sie schon und kennen sie zum Teil noch.Was sollte sich da gross ändern?Oder sollen sie die Bahn frei machen für westliche"Investoren"(Religionen.Kath.Kirche)?Wie ehedem beim Ausverkauf von Russland?Will der Westen damit eine unliebste Konkurrenz(Afrika?grüsst)ausschalten?Doch noch Weltherrschaft?Für die OECD?Bilderberger?
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    Es ist sehr gut, dass sich die Menschen dort vor Ort engagieren, um ihre Situation mit friedlichen Mitteln und klaren Forderungen zu verbessern. Das sollte Peking lieber sein als passiver Widerstand durch Verweigerung von Kooperation im Alltag. Ansonsten bestünde nur noch die Möglichkeit mit den Füssen anzustimmen und in ein anderes Land zu ziehen, so wie das in Afrika und im Mittleren Osten (nach Europa) zurzeit praktiziert wird.
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