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Studie zu Zwangsarbeit Moderne Sklaverei: Über 40 Millionen Menschen betroffen

Drei Viertel der Opfer von Sklaverei sind weiblich. Jeder vierte Betroffene weltweit ist minderjährig.

Legende: Audio Zwangsarbeit: Grossteil der Opfer sind Frauen abspielen. Laufzeit 01:24 Minuten.
01:24 min, aus Heute um Fünf vom 19.09.2017.
  • Drei Viertel der rund 40 Millionen Opfer von Zwangsarbeit sind Frauen oder Mädchen.
  • Knapp 25 Millionen Menschen arbeiten gegen ihren Willen in Fabriken, auf Baustellen, Farmen und Fischerbooten.
  • Am weitesten verbreitet ist moderne Sklaverei in Afrika und in Asien.

Diese Zahlen gehen aus einer gemeinsamen Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) sowie der Internationalen Organisation für Migration (IOM) und der Hilfsorganisation Walk Free Foundation New York hervor.

Ein Teil unserer Kleidung und unserer Nahrungsmittel wird von Zwangsarbeitern hergestellt, ebenso werden einige der Gebäude, in denen wir leben und arbeiten, von ihnen errichtet und gereinigt
Autor: Studie zu moderner SklavereiILO, IOM und Hilfsorganisation Walk Free Foundation

Zusätzlich erfasste die Studie über 15 Millionen Menschen, die Opfer von Menschenhandel waren oder zwangsverheiratet wurden.

Da ein grosser Teil der modernen Sklaverei in Zusammenhang mit Migration steht, ist eine bessere Migrationspolitik zum Schutz von Opfern und der Verhinderung von Zwangsarbeit von fundamentaler Bedeutung
Autor: Studie zu ZwangsarbeitILO, IOM und Hilfswerk Walk Free Foundation

Die ILO und Walk Free erhoben für die Schätzung Daten in 48 Ländern und befragten mehr als 71'000 Menschen.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI (igwena ndlovu)
    Alle die "Sklaven" taeten elendiglich verhungern.. ohne Arbeit... Ja und richtig, der Fisch stinkt vom Kopf!!! Ohne die Einwilligung der jeweiligen Regierungen waere das gar nicht moeglich... und aufgepasst, das billige shirt wie das Teurere ... die kommen von der gleichen Hand.. ?Was bezahlt IHR fuer Macadamianuesse??? 100g..?... ich bekomme wenns gut geht 6sfr pro Kg... also 60 Raeppli pro 100Gramm.. und bei mir arbeiten keine Sklaven.. Also wer kassiert.. wo sind die "Gaengster"
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  • Kommentar von Brönnimann David (Malesh)
    Wer die Ursache für dieses Übel nur bei der Globalisierung sieht, macht es sich m. E. zu einfach. Schuld ist meiner Meinung nach zu einem grossen Teil auch unsere "Geiz ist Geil"-Mentalität. Wer alles und jederzeit für möglichst wenig Geld haben will, der unterstützt diese moderne Sklaverei im gleichen Masse, wie es ausbeutendene Grosskonzerne tun. Da kann sich jeder an der eigenen Nase nehmen und über sein Konsumverhalten nachdenken.
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    1. Antwort von M. Kaiser (Klarsicht)
      Ich entgegne Ihnen , der Fisch stinkt von Kopfe her , was kann der Käufer dafür wenn nur solche Wahren in den CH -Regalen liegen ? Da müsste der Staat dann eingreifen und nur Waren ins Land lassen, die nachweislich ohne Kinderarbeit entstanden sind . Die Fussbälle der letzten WM waren doch alle von Kindern genäht worden - die dringend diese paar Rappen zum überleben in ihren Familien brauchten - lesen sie meinen Beitrag dort steht die Ursache - die Politik in allen Ländern der UNO schaut zu !
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    2. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      Geiz und Gewinnsucht sind nur bei Unternehmern der Konkurrenzwirtschaft obligatorisch, zuerst zum Ueberleben, und dann zur sinnlosen Vermoegensanheufung. Der unselbstaendig erwerbende Mittelstand hat stagnierende Nominal- und rueckleufige Realloehne. Noch schlimmer ist die zunehmede Umverteilung. Frueher konnten KMU dem Konsumenten fast alles zu jedem Preis andrehen. Heute ist die Kaufkraft der Kaufwilligen weg. Und die Konzerne druecken den Zulieferen die Stueckpreise in Raepplibruchteilen....
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    3. Antwort von Margot Helmers (Margot Helmers)
      Da haben Sie einiges noch nicht verstanden. Die int. Konzerne drücken die Löhne, ignorieren Umweltstandarts und sind Steueroptimiert bis zum letzten Rappen. Im Absatzmarkt wird die maximale Kaufkraft abgeschöpft, in der Schweiz bestens als CH Zuschlag bekannt. Sie können das fünffache für Ihr T-Shirt bezahlen und die Näherin in Bangladesh bekommt deswegen keine Rappen mehr an Stundenlohn.
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  • Kommentar von M. Kaiser (Klarsicht)
    Moderne Sklaverei: Über 40 Millionen Menschen betroffen ! Das nennen die Multis und Multireichen - Kollateralschäden der Globalisierung - ich nenne es Verbrechen an Menschen, die keine andere Wahl besitzen, wie sich derart erbarmungslos, gegen alle Menschenrechte verstossend, ausbeuten zu lassen . Dagegen hat die gebildete Weltgemeinschaft, geschlossen und energisch auf zu treten und alles zu unternehmen, diesen himmeltraurigen, skrupellosen Zustand, rechtlich schnellstens ein Ende zu bereiten !
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