Zum Inhalt springen

Ende der Vetternwirtschaft Südkoreaner feiern Entmachtung der Präsidentin

  • Zehntausende Südkoreaner haben die vorläufige Entmachtung ihrer Präsidentin Park Geun Hye gefeiert. Sie forderten allerdings auch erneut den Rücktritt der konservativen Staatschefin.
  • Am Freitag hatte das Parlament einem Verfahren zur Amtsenthebung Parks zugestimmt. Die endgültige Entscheidung obliegt dem Verfassungsgericht.
  • Die Opposition wirft Park Verstösse gegen das Grundgesetz vor. Sie soll ihrer Freundin Choi Soon Sil erlaubt haben, sich in die Regierungsgeschäfte einzumischen.
  • Choi soll zudem mit Parks Billigung zahlreiche Unternehmen dazu genötigt haben, zwei private Stiftungen zu fördern. Park bestreitet die Vorwürfe.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Park Geun Hye hat so viele Fehler gemacht und ist seit Monaten nur noch damit beschäftigt, die Vorwürfe zu vertuschen und abzuwehren. Zum regieren hatte sie daher ohnehin keine Zeit mehr. Es scheint, als würde sich die Demokratie in Ostasien mehr und mehr festigen. So eine Grossdemonstration wie in Südkorea hat es im Westen schon lange nicht mehr gegeben. Nachdem Taiwan, Japan und Südkorea auf den richtigen Zug aufgesprungen sind bleibt die Frage: Wann kommt China?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Harald Buchmann (Harald_Buchmann)
      Es sind Momente wie diese, welche Chinesen darin bestaerken, wie ueberlegen ihr System ist: in den USA kommt ein poebelnder Clown an die Macht, in Europa kann man nicht mal 2 Mio. Einwanderer handeln, waehrend tausende im Meer ertrinken, in Brasilien und Korea wird die Regierung wegen Nichtigkeiten gestuerzt, waehrend die wahren Verbrecher nicht belangt werden, und in Japan treibt ein militaristischer Praesident gegen den Volkswillen die Streichung des Verbots von Angriffskriegen aus Verfassung
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Kerzenmacher: Wir hatten damals sehr viel Glück mit dem Mauerfall in Europa. Mehr noch es war ein Geschenk und ein Wunder. Ich glaube kaum, dass sich dies mit China wiederholen könnte. Mehr noch, ein "chinesicher Frühling" könnte zum grössten Albtraum der Nachkriegsgeschichte werden. - Diese "Demokrati-Verteiler-Hegemonie-Politik" à la Europa-Vorbild funktioniert hier in Asien sicherlich nicht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Verstösse gegen das Grundgesetz bzw. Verfassung sind grundsätzlich sehr, besonders schwerwiegende Verfehlungen. Leider ist das offensichtlich in Europa und nun ja kürzlich auch in der Schweiz "salonfähig" geworden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jonathan Nagel (J.Nagel)
      und noch besser: In den USA muss man per Gesetz die eigenen Firmen nicht einmal abgeben. Dort ist das also sogar erlaubt! Aber ja, da müsste man sich ja nur Sorgen machen, wenn einer aus der Elite Präsident ist. Zum Glück ist das nur ein Multi-Miliardär mit mehreren eigenen Firmen. Und die USA ist ja auch nur der weltweit einflussreichste Staat bezüglich Wirtschaft, Politik und Militär. Aber immerhin: Die Koreaner mögen das nicht
      Ablehnen den Kommentar ablehnen