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«Swiss Connection» Kosovo lässt mutmasslichen Solothurner Sozialhilfe-Betrüger frei

  • Der ehemalige Generalstabschef der Kosovo-Befreiungsarmee UCK, Azem Syla, ist nach Angaben des kosovarischen Newsportals insajderi.com aus der Haft entlassen worden.
  • Dies nur wenige Tage nachdem die EU-Rechtsmission Eulex seinen Fall an die kosovarische Justiz übergeben hatte.
  • Laut der internationalen Anklageschrift steht Syla im Verdacht, eine eigentliche Land-Mafia betrieben zu haben. Diese soll er mit Sozialgeld aus dem Kanton Solothurn finanziert haben.
  • Die «Rundschau» hat 2017 über den Fall berichtet.

Die genauen Hintergründe der Freilassung von Azem Syla sind zur Zeit nicht bekannt. Syla bezog ab 2002 in Solothurn für rund neun Jahre Sozialhilfe.

Die Staatsanwaltschaft Solothurn musste 2014 ein Verfahren gegen Syla wegen Sozialhilfemissbrauchs einstellen, weil sie ihm keine Vermögenswerte in Kosovo nachweisen konnte. Laut Eulex-Ermittlern soll Syla seine Konten über einen Strohmann verwaltet haben.

In Kosovo war Syla im Jahre 1999 Generalstabschef der Befreiungsarmee UCK und anschliessend Parlamentarier.

Legende: Video Aus dem Archiv: Sozialgeld für Kosovo-Mafia abspielen. Laufzeit 11:48 Minuten.
Aus Rundschau vom 07.06.2017.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Peter Aufdermauer (Peter Aufdermauer)
    Ich bin schon gespannt wann der nächste Fall eines Kosovo-Albaner als Sozialhilfe-Betrügers erscheint, denn da gibt es noch sehr Viele davon. Der Fall Azem Syla zeigt wie geschickt solche Betrüger vorgehen. Ich denke da auch an das CH-Ehepaar das eine Scheinehe, für ein Paar aus dem Kosovo, eingegangen ist um zu Betrügen. Wann werden die verbrecherischen Taten, betr. Organhandel, im Kosovo an den Prager gestellt?
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  • Kommentar von Urs Dupont (udupont)
    Kein Land wo die Sozialhilfegelder so reichlich fliessen und in den absurdesten Töpfen von mehr oder weniger zugezogenen Elementen verschwinden. Azem Syla ist ja kein Einzelfall. Dafür extrem knausrig gegenüber Leuten, die hier verwurzelt sind, hier gearbeitet haben und jahrzehntelang Steuern bezahlt haben.
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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    DAS kann doch in der Schweiz NICHT passieren?
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