Syrien: Entführte Blauhelme vor der Freilassung

Die Rebellen wollen 21 entführte philippinische UNO-Soldaten in Kürze freilassen. Sie sollen dem Roten Kreuz übergeben werden. Die Entführung hatte unter den Oppositionsgruppen für Kritik gesorgt.

Blick auf das Eingangstor des UNO-Hauptquartiers in Qunitra an der israelisch-syrischen Grenze

Bildlegende: UNO-Hauptquartier in Qunitra an der israelisch-syrischen Grenze: Dort sind die philippinischen Soldaten stationiert. Keystone/Archiv

Die syrischen Rebellen der Märtyrer-von-Jarmuk-Brigade wollen die 21 entführten philippinischen Blauhelmsoldaten freilassen.

Schon am Vortag wurden die Entführer von den übrigen Mitgliedern der syrischen Oppositionsbewegung scharf kritisiert.

Wie ein Militärsprecher in Manila erklärte, sollen die UNO-Soldaten den Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz übergeben werden, die sie aus der Region in sicheres Gebiet bringen sollen. «Die Rebellen wollen, dass das Rote Kreuz sie (die Blauhelme) übernimmt und begleitet».

Die Soldaten waren am Mittwoch in der syrischen Provinz Daraa nahe den Golan-Höhen an der Grenze zu Israel verschleppt worden.Sie gehören der Undof-Mission an, die seit den 1970er Jahren eine syrisch-israelische Waffenruhe auf den Golan-Höhen überwacht.