Syrien: Hilfe für Opposition in Sicht

Geld, Stahlhelme, Splitterschutzwesten und Kommunikationsgeräte – aber keine Waffen. So sieht die Hilfe aus, die die internationale Syrienkontaktgruppe bereit ist, zu liefern.

Funkantenne im Syrienkonflikt.

Bildlegende: Geld für Kommunikation, aber keine Waffen. Reuters

Die Syrien-Kontaktgruppe will die Regierungsgegner auf politischer Ebene und mit Geld unterstützen. Das ist das Ergebnis des Treffens der Freunde Syriens in Rom.

Allein die USA wollen die syrische Opposition mit weiteren 60 Millionen US-Dollar unterstützen, wie Aussenminister John Kerry in der italienischen Hauptstadt ankündigte. Die US-Hilfe soll die oppositionelle Nationale Syrische Koalition erhalten, um die Situation der Menschen in den von den Rebellen kontrollierten Gebieten zu verbessern.

Zu den von Kerry angekündigten «nicht-tödlichen Hilfsgütern» können auch Splitterschutzwesten, Stahlhelme und Kommunikationsgeräte gehören. Kerry verurteilte die «Brutalität» von Präsident Baschar al-Assad, der Scud-Raketen auf Zivilisten abfeuert. Gleichzeitig rief er dazu auf, eine politische Lösung zu finden und eine syrische Übergangsregierung zu bilden.

Der Wunsch nach mehr Feuerkraft, blieb weitgehend unbeantwortet. Dennoch gibt es offenbar inoffizielle Waffenlieferungen an die Opposition. Einige Golfstaaten sollen die Regierungsgegner unterstützen.