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International Syrien: Kräfteverhältnis auf der Kippe – dank russischen Raketen

Syriens Präsident Assad gibt sich siegessicher. Grund: russische und libanesische Waffenlieferungen. Das Regime in Damaskus erwartet weiteren Nachschub.

Der syrische Präsident Baschar al-Assad glaubt, dass seine Truppen im Kampf gegen die Rebellen nun das Schlimmste überstanden haben. Dazu haben nach seinen Worten auch russische Waffenlieferungen und die Miliz der libanesischen Hisbollah beigetragen. «Die ersten russischen S-300-Flugabwehrraketen hat Syrien erhalten, der Rest wird bald ankommen», sagte Assad in einem aufgezeichneten Interview mit dem Hisbollah-Fernsehsender Al-Manar, aus dem die libanesische Zeitung «Al-Akhbar» vorab Zitate veröffentlichte.

«Das militärische Kräfteverhältnis hat sich jetzt komplett zugunsten der Armee verschoben», fügte Assad hinzu. Zur Rolle der Schiiten-Miliz Hisbollah sagte er nach Angaben der Zeitung: «Syrien und die Hisbollah bilden eine Schicksalsgemeinschaft». Die Angehörigen der libanesischen Partei kämpften allerdings nur im Grenzgebiet zum Libanon, während die Regierungstruppen «in der Schlacht gegen die bewaffneten Gruppen den Befehl führen».

Die russische Armee hatte die Leistungsfähigkeit ihres Boden-Luft-Abwehrsystems S-300 in den vergangenen Tagen bei einer Übung medienwirksam demonstriert.

Legende: Video Russische Waffenlieferungen ans syrische Regime abspielen. Laufzeit 1:24 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 30.05.2013.

7 Kommentare

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  • Kommentar von A.Schweigler, ZH
    Mann will wohl auch verhindern das Israel erneut Kampfeinsätze gegen Waffenlager fliegt wo doch die Hisbollah so nett ist und mit Kämpfern aushilft. Die könnten ja das ein oder andere Reiseandenken mit nach hause nehmen. Das sind nur Massnahmen zum Schutz der nächsten grösseren Lieferungen.
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  • Kommentar von Hans Klein, Bern
    Textverständnis bei Journalisten?? Wie kann man denn aus der Aussage Assads über die Raketenlieferungen UND die Siegeschancen der Armee einen kausalen Zusammenhang herausdeuten? Noch dazu bei Flugabwehrwaffen?? Weil die "Rebellen" nun ihre vielen Flugzeuge nicht mehr einsetzen können??? - In der Schule würde so mangelhaftes Textverständnis die Versetzung gefährden … aber in den Nachrichten kommt man damit durch? Lachhaft … oder: traurig!! Aber so ist die Qualität der Syrienberichterstattung …
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  • Kommentar von A.Schweigler, ZH
    Rusland liefert nicht erst seit gesten Waffen und somit kann auch der kalte Krieg ofiziell eröffnet werden . Verlierer sind schon bestimmt ,,,die Zivielbevölkerung ,, Gewinnwer auser den Waffenlieferanten wohl keine. Ausgang wie in Vietnam offen.
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