Syrien-Vermittler Brahimi bleibt doch

Der UNO-Gesandte machte in den letzten Tagen vor allem mit Rücktrittsgedanken von sich reden. Nun sind diese vom Tisch. Er hofft auf eine politische Lösung des Syrien-Konflikts.

UNO-Vermittler Lakhdar Brahimi

Bildlegende: UNO-Vermittler Lakhdar Brahimi versucht die Quadratur des Kreises in dieser verfahrenen Situation. Keystone

Neue Bewegung im Syrien-Konflikt hat den UNO-Vermittler Lakhdar Brahimi zum Bleiben bewogen. Eine gemeinsame Initiative der USA und Russlands ist der Hoffnungsschimmer des Gesandten. Er bezeichnete die Annäherung der beiden Kontrahenten im Syrien-Konflikt als Meilenstein auf dem Weg zu einer Lösung.

Zerstrittene Internationale Gemeinschaft

Brahimi war von der Liga und den Vereinten Nationen zum Vermittler im Syrien-Konflikt ernannt worden. Er hat mit Rücktrittsgedanken gerungen, weil sich die Konfliktparteien bei der Suche nach einer politischen Lösung bislang unflexibel zeigten. Ausserdem hatte er mehrfach die Zerstrittenheit der Mitglieder des Weltsicherheitsrates in der Syrien-Frage beklagt.