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Verhandlungen von Astana Syrische Rebellen frieren Gespräche ein

Syrische Rebellen und Zivilisten in Aleppo.
Legende: Mehrere syrische Rebellengruppen frieren die Gespräche über geplante Friedensverhandlungen in Astana ein. Reuters

Das Wichtigste in Kürze:

  • Mehrere syrische Rebellengruppen legen die Vorbereitungen der geplanten Friedensgespräche in Kasachstans Hauptstadt Astana auf Eis.
  • Grund für diesen Schritt seien die «anhaltenden Verstösse» der Regierungstruppen und ihrer Verbündeten gegen die Waffenruhe in Syrien.
  • Die Friedensgespräche in Astana sollen Ende Januar stattfinden.

Vorbereitende Gespräche für die Konferenz in Astana seien auf Eis gelegt worden, erklärte die sogenannte Freie Syrische Armee (FSA), die als Dachverband überwiegend moderaterer Aufständischengruppen fungiert.

Damit protestiert die FSA gegen Verstösse gegen die Waffenruhe, die sie den Regierungstruppen vorwirft.

Die Waffenruhe war von Russland und Türkei ausgehandelt worden – und in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Dennoch gab es in einigen Landesteilen weitere Kämpfe.

Russland und die Türkei wollen Ende Januar in Astana zwischen der syrischen Regierung und Vertretern der Opposition vermitteln.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    Das nach jahrelangem zermürbendem Kampf nicht plötzlich der Frieden einzieht, war zu erwarten. Und um eine Waffenruhe zu brechen, reichen im Prinzip einige wenige Unzufriedene, die es auf allen Seiten immer gibt. Wer jedoch ernsthaft Interesse an einer Lösung hat, wird in jedem Falle ohne irgendwelche Vorbedingungen weiterverhandeln. In Syrien wird es keine Lösung ohne B. al-Assad geben. Das wissen die Iraner genauso wie Russen und inzwischen auch die Türken.
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    1. Antwort von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
      2) Ruhe wird erst einkehren, wenn sich die gemässigten Regime-Gegner mit diesem Faktum arrangieren und die übrigen militärisch endgültig geschlagen sind. Es bleibt abzuwarten, ob das gelingt.
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  • Kommentar von Franz Buhler (F. Buhler)
    Die Freie Syrische Armee, also die "moderaten" Rebellen sind meiner Meinung nach keine glaubwürdigen Vertreter der Demokratie mehr. Wie auf Wikipedia nachzulesen (FSA) die Faruq-Brigade steht in Verbindung mit Al-Qaida. Wieso sollten wir noch auf diese Radikalen hören? Das Märchen ist langsam ausgelutscht
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Nun, die Freie Syrische Armee wird ja von der westlichen Allianz unterstützt & sind eigentlich Putschisten. Die westliche Allianz bezüglich Waffenstillstand aussen vor gelassen & in Syrien bedeutungslos geworden sind, muss halt ein Mittel her, um irgendwie weiter zündeln zu können.
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  • Kommentar von Hans Bernoulli (H.Bernoulli)
    Der vorgebrachte Grund ist unglaubwürdig. Diese Rebellengruppen sind selbst die wesentliche Ursache der Gewalteskalation in Syrien. Friedensbemühungen zu torpedieren mit dem Argument, die andere Seite wende Gewalt an bzw. halte sich nicht an der Waffenruhe, ist ziemlich absurd. Es scheint, als wollten diese Rebellen gar keine Waffenruhe sondern lieber noch mehr sinnlose Gewalt und Zerstörung. Wem nützt dies? Den Rebellen? So wie in Aleppo? Die Kriegstreiber entlarven sich selbst.
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