Taifun «Nari» fegt über Vietnam hinweg

Der Wirbelsturm «Nari» ist wie erwartet über Vietnam gezogen und hat dort eine Spur der Zerstörung hinterlassen. Trotz einer vorherigen Massenevakuierung wurden im Landesinnern mindestens fünf Menschen getötet.

Umgeknickte Bäume

Bildlegende: In der Stadt Danang knickte der Sturm zahlreiche Bäume um. Reuters

Entwurzelte Bäume und tausende abgedeckter Hausdächer: Taifun Nari ist über das Zentrum von Vietnam gezogen. Heftige Regenfälle machten mehrere Strassen unpassierbar.

Wegen des herannahenden Wirbelsturms waren mehr als 120'000 Menschen aus Vietnams besonders gefährdeten Küstengebieten in Notunterkünfte gebracht worden. Am Dienstagmittag passierte «Nari» dann die Landesgrenze zwischen Laos und Vietnam.

Am Wochenende hatte der Taifun schon schwere Schäden auf den Philippinen angerichtet und dort 13 Menschen getötet. Seit Beginn der Tropensturm-Saison ist es schon das elfte derartige Unwetter, das über Vietnam hinwegzieht. Vergangenen Monat hatte der Taifun «Wutip» dort fast 200'000 Häuser beschädigt und mehrere Menschen getötet.