Tausende Kongolesen fliehen nach Uganda

Im Kongo herrscht seit 20 Jahren Bürgerkrieg. Diverse afrikanische Staaten bemühen sich um eine friedliche Zukunft in der Region. Die M23-Rebellen gehören nicht dazu. Im Gegenteil: Sie bekriegen sich derzeit selber. So mussten in nur einer Nacht mindestens 4000 Kongolesen fliehen.

Menschen im Konfo flüchten vor Kämpfen in ihrer Heimat. (Keystone)

Bildlegende: Noch immer müssen im Kongo Frauen, Kinder und Männer ihre Beine unter die Arme nehmen und vor roher Gewalt flüchten. Keystone

Unter den Flüchtlingen die sich von Kongo nach Uganda begeben hätten, seien zahlreiche Kinder und Frauen, teilte das Rote Kreuz mit.

Sie waren in der Nacht zuvor vor heftigen Gefechten zwischen verfeindeten Gruppen der M23-Rebellenbewegung geflohen. Im Übergangslager Nyakabanda haben sie Zuflucht gefunden.

Afrikanische Staaten wollen Frieden

Erst in der vergangenen Woche hatten elf afrikanische Staaten ein Abkommen für eine friedliche Zukunft in der Region geschlossen, die M23 gehörten nicht zu den Unterzeichnern.

Die Demokratische Republik Kongo ist seit 20 Jahren Schauplatz eines brutalen Bürgerkrieges, das Abkommen werteten Beobachter als Meilenstein.