Terror in Brüssel: Das geschah in den ersten 24 Stunden

Bei Terroranschlägen auf den Brüsseler Flughafen und eine vollbesetzte Metro der Stadt starben mindestens 31 Menschen, mindestens 230 wurden verletzt. Drei mutmassliche Attentäter der Anschläge von Brüssel sind laut Medienberichten identifiziert.

Terroranschläge in Brüssel

  • Explosionen am Brüsseler Flughafen und in der Metro.
  • Mindestens 31 Todesopfer sind offiziell bestätigt. Medien berichten von insgesamt 34 Toten.
  • Mehr als 230 Menschen sollen verletzt worden sein.
  • Foto veröffentlicht: Belgische Polizei fahndet nach flüchtigem Verdächtigen
  • Laut Medienberichten sind drei mutmassliche Attentäter identifiziert
  • Der IS bekennt sich zu den Anschlägen.
  • Weitere Razzien haben stattgefunden
  • Erhöhte Polizeipräsenz auch am Flughafen Zürich.
Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 10 :20

    Aus technischen Gründen schliessen wir diesen Ticker zu den Terroranschlägen in Brüssel. Die aktuellen Neuigkeiten finden Sie im neuen Liveticker.

  • 10 :10

    Schweigeminute am Mittag

    Für den Mittag kündigten die Behörden in Brüssel eine Schweigeminute an. Die Regierung hatte gestern bereits Staatstrauer bis zum Donnerstag ausgerufen. Landesweit wehten die Flaggen an öffentlichen Gebäuden auf Halbmast.

    Fahnen auf Halbmast

    Bildlegende: Als Zeichen der Trauer wurden die Fahnen auf Halbmast gesetzt. Keystone

  • 9 :44

    Flughafen Toulouse wieder geöffnet

    Nach einer kurzzeitigen Evakuierung ist der Flughafen der südfranzösischen Stadt wieder geöffnet worden. Der Flugverkehr werde nach und nach wieder aufgenommen, es seien schwere Verspätungen zu erwarten. Eine Sprecherin der Präfektur hatte zuvor gesagt, Grund für die Räumung sei ein verdächtiger Gegenstand.

  • 9 :41

    Terror-Opfer der letzten 15 Jahre

    Die Zeitschrift «Economist» hat eine Grafik zu den Opferzahlen des Terrorismus der letzten 15 Jahre zusammengetragen.

  • 9 :23

    Reportage zur Trauer in Brüssel

    Die Brüsseler Bevölkerung will sich von Terroristen nicht einschüchtern lassen – und setzt Zeichen, wie die Reportage zeigt.

  • 8 :51

    Belgische Gesundheitsministerin spricht von «ungefähr 31 Toten»

    Die belgische Gesundheitsministerin Maggie De Block hat die Zahl der Brüsseler Anschlagsopfer mit «ungefähr 31 Toten» und fast 260 Verletzten angegeben. Zuvor war von 34 Toten und 230 Verletzten die Rede gewesen. Die offiziellen Angaben gingen noch auseinander, weil noch nicht alle Opfer identifiziert seien, meldete die Nachrichtenagentur Belga.

    Die 31 Toten, die De Block am Morgen im Radio nannte, sind nach Angaben ihrer Mitarbeiter jene Menschen, deren Tod eindeutig festgestellt sei. «Die Zahl kann noch steigen», hiess es weiter.

  • 8 :38

    Flüchtiger mutmasslicher Attentäter offenbar identifiziert

    Laut belgischen Medien ist auch der flüchtige mutmassliche Attentäter der Bombenanschläge am Brüsseler Flughafen identifiziert. Die Polizei habe den Mann bereits seit Montag gesucht, da seine DNA in Häusern sichergestellt wurde, die von Paris-Attentätern im vergangenen Jahr genutzt wurden.

    Zudem soll er mit dem kürzlich verhafteten mutmasslichen Paris-Attentäter Salah Abdeslam im vergangenen September nach Ungarn gereist sein.

  • 8 :24

    Flughafen Toulouse evakuiert

    Der Flughafen der südfranzösischen Stadt ist evakuiert worden. Eine Sprecherin der Präfektur des Départements Haute-Garonne sagte, Grund sei ein verdächtiger Gegenstand, der nun untersucht werde. Das von ihr verwendete französische Wort kann sowohl für ein Gepäckstück als auch für ein Paket stehen.

  • 8 :06

    Zwei mutmassliche Täter offenbar identifiziert

    Laut einem Bericht des Senders RTBF sind zwei mutmassliche Attentäter identifiziert. Es soll sich um zwei Brüder handeln, die wegen krimineller Tätigkeiten polizeibekannt waren. Allerdings wurden sie demnach bisher nicht mit Terrorismus in Verbindung gebracht. Die beiden waren vermutlich mit einem dritten, noch flüchtigen Täter für die Bombenanschläge am Brüsseler Flughafen verantwortlich.

    Laut dem Bericht soll einer der Brüder unter falschem Namen jene Wohnung im Brüsseler Stadtteil Forest gemietet haben, wo die Polizei letzte Woche während einer Hausdurchsuchung in einen Schusswechsel geriet und einen Angreifer tötete. In der Wohnung fand sie neben Waffen und einer Flagge des IS auch Fingerabdrücke von dem kurz darauf verhafteten Salah Abdeslam, der an den Attentaten von Paris beteiligt gewesen sein soll.

  • 7 :45

    Trauerbekundungen weltweit

    Solidarität mit Brüssel und Gedenken an die Opfer: Vor belgischen Botschaften – wie hier in Berlin – legen Trauernde Blumen und Kerzen nieder.

  • 7 :22

    Präsident Obama lässt Flaggen auf Halbmast setzen

    US-Präsident Obama hat angeordnet, dass die Flaggen am Weissen Haus und bei allen öffentlichen Gebäuden im Gedenken an die Opfer der Brüsseler Attentate auf Halbmast gesetzt werden. Bis zum 26. März.

  • 7 :02

    Zahlreiche Flüge fallen aus

    Da der Brüsseler Flughafen Zaventem frühestens am Donnerstag wieder geöffnet wird, fallen am Mittwoch auch Dutzende Verbindungen von und nach Schweizer Flughäfen aus. Am Flughafen Zürich wurden je fünf Swiss-Flüge von und nach Brüssel abgesagt. Insgesamt sind dort rund 1500 Passagiere betroffen.

    Auch am Euro-Airport Basel wurde der erste Swiss-Flug sowie ein Esayjet-Flug von und nach Brüssel annulliert. Weitere Angaben konnte der Flughafen bisher nicht machen.

    In der Schweiz am stärksten betroffen ist der Genfer Flughafen. So fallen dort sämtliche Flüge von und nach Brüssel, drei An- und Abflüge von Easyjet sowie je sieben von Brussels Airlines aus.

  • 6 :43

    Brüssel: Die Reaktionen am Tag danach

    Brüssel hat eine ruhige Nacht hinter sich. An einzelnen Trauerkundgebungen wurde der 34 Toten und 200 Verletzten gedacht. Die belgische Polizei ist derweil dabei, Spuren zu sichern und einen flüchtigen Attentäter zu suchen.

  • 5 :26

    Schärfere Kontrollen an Schweizer Flughäfen

    Trotz der Anschläge in Brüssel: An der Bedrohungslage in der Schweiz ändert sich nach Angaben des Bundes nichts. Dennoch gehen Bund und Kantone auf Nummer sicher. An Verkehrsdrehscheiben und insbesondere an Flughäfen werden die Kontrollen vorübergehend verschärft.

  • 5 :25

    Terror und kein Ende – was tun?

    In der SRF-Sondersendung zur Anschlagsserie in Brüssel waren sich die Gesprächsteilnehmer einig: Der Kampf gegen den Terror kann nicht an Nachrichtendienste und Polizei delegiert werden. Und Toleranz gegenüber einer intoleranten Ideologie hat verheerende Folgen.

    Video «Sondersendung: Terror in Brüssel, 22.03.2016» abspielen

    Sondersendung: Terror in Brüssel, 22.03.2016

    57 min, aus Tagesschau Spezial vom 22.3.2016

  • 5 :07

    Verkehrsverbindungen werden langsam wieder aufgenommen

    Nach den Anschlägen soll heute der Verkehr von und nach Brüssel langsam wieder aufgenommen werden. Die Betreiberin der Thalys-Schnellzüge teilte mit, dass die Züge heute wieder normal verkehren sollen. Auch die Deutsche Bahn will die ICE-Verbindungen zwischen Frankfurt und Brüssel wieder aufnehmen. Ebenso die Eurostar-Züge zwischen London und Brüssel.

    Der Nahverkehr wurde bereits gestern Nachmittag teilweise wieder aufgenommen.
    Noch bis mindestens morgen Donnerstag geschlossen bleibt der Flughafen Zaventem.

  • 3 :35

    EU plant Sondertreffen zu Anschlägen in Brüssel

    Zu den Terroranschlägen von Brüssel soll es in Kürze ein Sondertreffen der für Innere Sicherheit zuständigen EU-Minister geben. Wie die niederländische EU-Ratspräsidentschaft mitteilte, könnte es bereits an diesem Donnerstag organisiert werden.

    Belgien habe um ein Treffen gebeten, erklärte der für Sicherheit und Justiz zuständige niederländische Minister Ard van der Steur. Ein ähnliches Sondertreffen hatte es nach den Anschlägen von Paris im vergangenen November gegeben.

  • 3 :15

    Wer kennt diesen Mann? Polizei sucht Hinweise zu Attentätern

    Die belgische Polizei hat die Bevölkerung erneut um Hinweise zu den mutmasslichen Brüsseler Flughafenattentätern gebeten. Über Twitter wurden am frühen Morgen Bilder von allen drei Verdächtigen verbreitet.

    Sie waren kurz vor den Explosionen in der Abflughalle von einer Überwachungskamera aufgenommen worden. Über allen Bildern steht hinter dem Schlagwort «Terrorismus» die Frage «Wer kennt diesen Mann?».

  • 2 :46

    EU prüft Sicherheitskontrollen vor Flughafengebäuden

    Als Reaktion auf die Anschläge erwägt die EU-Kommission einem Zeitungsbericht zufolge die Einführung von Sicherheitskontrollen, die bereits vor Eintritt in das Flughafengebäude stattfinden sollen. «Das macht Sinn, weil dann alle Besucher von Flughäfen schon vor Betreten der Terminals überprüft würden», heisst es in der «Welt» unter Berufung auf Kommissionskreise.

  • 1 :43

    US-Regierung weist auf Gefahren bei Reisen nach Europa hin

    Die US-Regierung warnt ihre Bürger vor dem Hintergrund der jüngsten Terroranschläge vor Gefahren bei Reisen nach Europa. «Terroristische Gruppen planen weiterhin Anschläge in ganz Europa». heisst es in einer Mitteilung des US-Aussenministeriums. Mögliche Ziele seien Sportveranstaltungen, Touristenattraktionen, Restaurant sowie Busse und Bahnen.

    Die US-Bürger werden zur Vorsicht aufgerufen, besonders bei Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen und in Zügen und Bussen. Bei den Anschlägen von Brüssel waren mehrere US-Bürger verletzt worden, darunter vier Missionare der Mormonen und ein US-Soldat mit seiner Familie.