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International Terroralarm in Sachsen – erste Festnahmen

Anschlagsverdacht in Sachsen: Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Chemnitz hat die Polizei mehrere hundert Gramm Sprengstoff gefunden. Im Zusammenhang mit der Fahndung nach einem Syrer hat die Polizei drei Personen festgenommen.

Legende: Video Terroralarm in Sachsen abspielen. Laufzeit 0:18 Minuten.
Vom 08.10.2016.

Bei der Durchsuchung einer Wohnung im sächsischen Chemnitz wegen eines geplanten Anschlags hat die Polizei mehrere hundert Gramm Sprengstoff gefunden.

Es handle sich «um eine brisante Mischung, die nicht ohne weiteres transportfähig ist», sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes Sachsen. Das hochexplosive Material wurde am Samstagabend nach Polizeiangaben in einer eigens ausgehobenen Erdgrube von Spezialisten gesprengt und verbrannt. Eine heftige Druckwelle war noch in grösserer Entfernung zu spüren. «Es gab keine Verletzten und keine Schäden», sagte ein Sprecher des LKA.

Beim Zugriff stand war die Wohnung leer. Die Polizei sucht nach einem 22-jährigen Mann aus Syrien, der offenbar auf der Flucht ist. Im Rahmen der Grossfahndung wurden drei Personen festgenommen. Sie sollen in Kontakt mit dem Flüchtigen gestanden sein.

Twittermeldung zu Verhaftungen

Zuvor hatte die Polizei ein Plattenbauviertel weiträumig abgesperrt und eine Wohnung gestürmt. Eine Explosion, die dabei zu hören war, war Teil der Zugriffsmassnahme, wie die Polizei auf Twitter berichtete.

Lage sei unter Kontrolle

Die Hintergründe des Grossalarms im Fritz-Heckert-Wohngebiet blieben zunächst unklar. Der Sprecher des Landeskriminalamts, Tom Bernhardt, sagte: «Es gab gestern Abend einen Hinweis vom Verfassungsschutz, dass es zu einer ernsthaften Gefährdung kommen könnte.»

Von einem islamistischen Hintergrund wollte Bernhardt nach den bisherigen Erkenntnissen allerdings noch nicht sprechen. Die Vermutung liege bei der Herkunft des Verdächtigen zwar nahe, sagte der Sprecher. Die Polizei werde sich dazu aber erst äussern, wenn es belastbare Fakten gebe. Über mögliche Anschlagsziele wurde zunächst nicht bekannt.

An Anwohner erging die Bitte, innerhalb des abgesperrten Bereichs in ihren Wohnungen zu bleiben und die Weisungen der Polizei zu beachten.

26 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Aus Ländern, wo der Terror herrscht, kommen Flüchtlinge nach Europa & wir wissen nicht, ob sie einer Terroreinheit angehörten. In Afrika werden Mädchen & Frauen immer noch unterdrückt, haben keine Rechte, dürfen nicht zur Schule & werden mit 11 schon verheiratet. Es kommen aber alles junge & jüngere Männer aus Afrika zu uns & nicht die unterdrückten Frauen & Mädchen. Und da wundern wir uns in Europa immer noch über Terror & sexuelle Übergriffe.
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  • Kommentar von Beppie Hermann (Eine rechte Grüne)
    C.Wüstner, 8.10./21:02 "bitte nicht alle Syrer sofort verurteilen. Es war ein einzelner" Man mag es nicht mehr hören, zumal man doch mittlerweile weiss, was einzelne anrichten können. Aber auch die anderen, ob Migranten oder Flüchtlinge, ob Neuankömmlinge oder sogenannt Integrierte, die sich in den letzten 30 Jahren in Europa auf über 50 Mio vervielfachten, noch nie haben es Zuwanderer/Flüchtlinge geschafft, einen ganzen Kontinent gesellschaftlich derart negativ zu verändern und zu entzweien.
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Sehr magere Berichterstattung, keine Angaben über die Hintergruende der Täterschaft.
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    1. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Finde ich nicht Herr Hallet.. Es ist richtig, wenn man nur die nötigsten Angaben an die Presse weiter gibt. Noch ist nichts aufgeklärt.
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