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Tötung von Kims Halbbruder USA mit neuen Sanktionen gegen Nordkorea

  • Die USA machen Nordkoreas Führung für den Mord an Kim Jong Uns Halbbruder verantwortlich.
  • Die Regierung in Washington sieht es als erwiesen an, dass Nordkorea den Halbbruder des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un mit dem Nervengift VX getötet hat.
  • Deshalb haben die USA neue Sanktionen gegen Nordkorea verhängt.

Kim Jong Nam, der Halbbruder des nordkoreanischen Machthabers, war bei der Führung in Pjöngjang in Ungnade gefallen und lebte mit seiner Familie unter dem Schutz der chinesischen Regierung in Macau.

Er wurde im Februar 2017 auf dem Flughafen von Kuala Lumpur getötet. Zwei Frauen stehen deswegen in Malaysia vor Gericht. Sie sollen ihm das Nervengift ins Gesicht gerieben haben.

Die neuen Strafmassnahmen gelten aber angesichts der bereits im Atomstreit mit Nordkorea verhängten Sanktionen weitgehend als symbolischer Natur.

Zuletzt deutete sich die Möglichkeit einer Entspannung im Konflikt an. Nordkorea bot den USA nach Angaben südkoreanischer Sondergesandter Gespräche und die Aussetzung seiner Raketen und Atomtests an.

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11 Kommentare

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  • Kommentar von m. mitulla (m.mitulla)
    Sanktionen bedeuten eine Verschlimmerung von Armut und Not in Nordkorea. Konkret werden Lebensmittel und Medikamente noch schwerer verfügbar sein, werden Häuser weniger geheizt, wird die Kindersterblichkeit wird steigen, usw. Es ist einfach unglaublich, was die "westliche Wertegemeinschaft" im Namen von "Menschenrechten" für eine Politik betreibt.
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    1. Antwort von kurt trionfini (kt)
      Herr Mitulla: "Unglaublich, was die "westliche Wertegemeinschaft" im Namen von "Menschenrechten" für eine Politik betreibt". Wenn Sie den Artikel lesen sehen Sie, um was es geht: Die USA, unter der Führung ihres Präsidenten Donald Trump, verhängt neue Sanktionen gegen Nordkorea. Gut möglich, dass sich die "Westliche Wertegemeinschaft" (sofern es die überhaupt gibt!) zunehmend von der "Amerikanischen Wertegemeinschaft" unter Trump distanziert.
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    2. Antwort von m. mitulla (m.mitulla)
      Die "westliche Wertegemeinschaft" IST die USA - alle anderen sind Vasallen. Die Politik der USA betreibt nicht erst seit Trump Sanktionen und Kriege am laufenden Band - Trump ist nur ein bisschen direkter in der Kommunikation, beispielsweise über Twitter, als seine Vorgänger. Jeder US- Präsident nach Kennedy hatte seine Kriege und Regime- Changes - meistens basiert auf Kriegslügen. Obama war der absolute Drohnenbombenkönig - keiner vor ihm hatte diese Tötungsmaschinen so oft eingesetzt wie er.
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    3. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      ein kleiner Tipp Herr Trionfini, es ist Frau Mitulla !
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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Komische Kommentare hier zum Thema Kim Jong Un. Sie könnten sogar fast aus der Trollenfabrik von Putin oder Kim Jong Un stammen. Wirklich sehr komisch, wie da Kim zum Friedensengel gemacht wird.
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    1. Antwort von Emanuel Känzig (Hermsberg)
      Keiner dieser „Mächte“ sind für mich Friedensstifter. Jedoch ist die „US (NK-)Politik“ Krieg mit Krieg zu bekämpfen. Wenn schon verhandelt werden will, sollen sich die Amis da raushalten
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Wenn politische Morde Gründe für Sanktionen wären, müsste es Sanktionen gegen viele Grossmächte bis zum Samtnimmerleinstag geben. Und die USA wären in dieser Rangliste sicherlich ganz weit vorne. Die Heuchelei der US-Regierungen mit ihren fragwürdigen Begründungen sind beinahe unerträglich. Sie können sich das nur erlauben, weil sie sehr mächtig sind, viele Staaten und Personen bestechen und/oder erpressen. Gilt selbstredend auch für andere Grossmächte, wobei diese meist nicht so heucheln.
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